| Dokumenteninformation | Festlegung |
|---|---|
| Dokumenten-ID | FW-KAM-LEI-11 |
| Titel | Leica Seriennummer prüfen: Baujahr, Modelle und Sondereditionen |
| Bereich | Ausrüstung – Kameras – Leica |
| Dokumentenart | Quellenerschließung und Identifikationshilfe |
| Autor der ausgewerteten Quelle | Erwin Puts |
| Verantwortlich | Wiki-Eigentümer |
| Version | 1.1 |
| Stand | 26.07.2026 |
| Dokumentenstatus | Entwurf zur Veröffentlichung |
| Klassifizierung | Öffentlich |
| Quellenstand | „Leica Lists“, Version Juni 2010 |
| Wiki.js-Pfad | /Fotografen-Wiki/Ausruestung/Kameras/Leica/FW-KAM-LEI-11_Leica_Seriennummern_Sondereditionen_und_Geschenke |
| SEO-Feld | Inhalt |
|---|---|
| SEO-Titel | Leica Seriennummer prüfen: Baujahr & Sondereditionen |
| Meta-Beschreibung | Leica Seriennummer prüfen und Baujahr eingrenzen: Puts-Listen bis 2010, M-Sondereditionen, Objektivnummern und wichtige Grenzen der Datierung. |
| Hauptkeyword | Leica Seriennummer prüfen |
| Sekundäre Suchbegriffe | Leica Seriennummer Baujahr, Leica Baujahr bestimmen, Leica Seriennummer Liste, Leica Sonderedition erkennen, Leica Objektiv Seriennummer |
| Relevante Modelle | Leica M3, M6, M7, M8, M9 und Leica R 6.2 |
| Suchintention | Historische Leica-Kamera oder Leica-Objektiv identifizieren, Baujahr eingrenzen und Sonderedition prüfen |
| Empfohlener URL-Slug | leica-seriennummer-pruefen-baujahr-sondereditionen |
| Open-Graph-Titel | Leica Seriennummer prüfen und Baujahr eingrenzen |
| Open-Graph-Beschreibung | Historische Leica-Seriennummern nach Erwin Puts richtig lesen, Modelle bestimmen und Sondereditionen sorgfältig prüfen. |
Wer eine Leica Seriennummer prüfen möchte, kann mit den historischen Listen von Erwin Puts das Kameramodell oder Objektiv und den wahrscheinlichen Zeitraum der Nummernzuteilung eingrenzen. Ein exaktes Herstellungsjahr lässt sich aus der Seriennummer allein jedoch nicht sicher ableiten.
Diese Seite erschließt das 130-seitige Nachschlagewerk „Leica Lists“ von Erwin Puts, Version Juni 2010. Es bündelt Seriennummernlisten zu Leica-Kameras und -Objektiven, Leica-M-Sondereditionen, besonderen Geschenk-Kameras, Modellmerkmalen sowie technischen Daten damals aktueller M-Objektive.
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Kann ich mit der Seriennummer das Leica-Modell bestimmen? | Häufig lässt sich ein wahrscheinliches Kamera- oder Objektivmodell eingrenzen. |
| Zeigt die Liste das genaue Baujahr? | Nein. Das Jahr bezeichnet nach Puts grundsätzlich die Zuteilung eines Nummernblocks. |
| Sind die angegebenen Stückzahlen Produktionszahlen? | Nein. Blockgrößen sind weder sichere Produktions- noch Verkaufszahlen. |
| Kann ich damit eine Sonderedition bestätigen? | Nur vorläufig. Gravur, Oberfläche, Zertifikat, Set-Inhalt und Herkunft müssen ebenfalls stimmen. |
| Welchen Zeitraum deckt die Quelle ab? | Historische Kamera- und Objektivlisten bis zum Quellenstand 2010; die Objektiv-Nummernblöcke reichen in der vorliegenden Liste bis 2006. |
Der wichtigste Nutzen liegt in der historischen Einordnung einer Leica-Seriennummer. Die Quelle darf nicht wie ein lückenloses Produktionsregister gelesen werden. Puts erklärt ausdrücklich, dass die Listen zugeteilte Nummernbereiche für eine geplante Produktion wiedergeben. Das angegebene Jahr ist daher zunächst das Jahr der Nummernzuteilung und nicht zwingend das tatsächliche Herstellungs- oder Verkaufsjahr.
Kurzregel: Eine Seriennummer liefert einen wichtigen Anhaltspunkt, aber allein noch keinen vollständigen Identitäts- oder Datierungsnachweis.
📥 Leica Seriennummern bis 2010 – „Leica Lists“ von Erwin Puts öffnen
| Merkmal | Feststellung |
|---|---|
| Sichtbarer Titel | Leica Lists |
| Autor | Erwin Puts |
| Sichtbare Ausgabe | Version: June 2010 |
| Umfang | 130 Seiten |
| Sprache | Englisch |
| Charakter | Kompaktes historisches Listen- und Vergleichswerk |
| Prüfsumme des hinterlegten PDFs | SHA-256: 21306ae339f2404805342b08f177f0a03804d131a96883f03550b7371b4bdfea |
Die im PDF-Container gespeicherte Titelangabe ist sachfremd und stimmt nicht mit dem sichtbaren Dokument überein. Für die bibliografische Einordnung werden deshalb der sichtbare Titel, der sichtbare Autorenname und die auf der Titelseite genannte Ausgabe Juni 2010 verwendet. Ein späteres Erstellungs- oder Änderungsdatum der PDF-Datei ist kein Beleg für das Veröffentlichungsdatum des Inhalts.
| PDF-Seiten | Inhalt | Nutzen im Wiki |
|---|---|---|
| 2–4 | Leica-M-Sonderserien und Editionen von 1975 bis 2010 | Erste Orientierung zu Ausführung, Jahr, Stückzahl und Nummernbereich |
| 5–11 | Leica-M-Kameramodelle und Vergleichstabellen | Historischer Modellvergleich von M3 bis M9 |
| 12–15 | Weitere Leica-Listen, Oskar-Barnack-Preisträger, Servicezeichen und besondere Geschenke | Firmen- und Sammlungsgeschichte |
| 16–64 | Seriennummernbereiche von Leica-Kameras | Eingrenzung von Modell und Zuteilungszeitraum |
| 65–121 | Seriennummernbereiche von Leica-Objektiven | Eingrenzung von Objektivtyp und Zuteilungszeitraum |
| 122–130 | Technische Daten damaliger Leica-M-Objektive | Historischer Datenstand von Juni 2010 |
Die Seitenbereiche beziehen sich auf die Seitennummerierung der vorliegenden PDF-Datei.
Erwin Puts beschreibt die Listen als Abschriften aus ursprünglichen Leica-Unterlagen in Solms. Ältere Einträge seien teilweise handschriftlich und schwer lesbar gewesen. Daraus ergeben sich mehrere methodische Grenzen:
| Aussage der Quelle | Richtige Verwendung |
|---|---|
| Nummernbereiche wurden für eine geplante zukünftige Produktion zugeteilt | Das Jahr als Zuteilungsjahr bezeichnen |
| Die Listen sind weder Produktions- noch Verkaufszahlen | Aus der Blockgröße keine tatsächlich gebaute Stückzahl ableiten |
| Ein Nummernbereich wurde möglicherweise nicht vollständig verwendet | Fehlende Nummern oder kleinere reale Serien einkalkulieren |
| Nicht verbrauchte Bereiche konnten für Sonderserien neu vergeben werden | Überschneidungen und abweichende Zuordnungen mit weiteren Quellen prüfen |
| Historische Handschriften waren teilweise schwer lesbar | Einzelne Zahlen nicht ungeprüft als endgültigen Nachweis veröffentlichen |
| Andere Publikationen können abweichende Angaben enthalten | Unterschiede transparent dokumentieren, nicht stillschweigend vereinheitlichen |
Empfohlen: „Die Seriennummer liegt nach Puts in einem Nummernblock, der im Jahr 1994 für die Leica R 6.2 zugeteilt wurde.“
Nicht empfohlen: „Die Kamera wurde 1994 gebaut.“
Die zweite Aussage ist erst vertretbar, wenn zusätzliche Belege wie Garantiekarte, Kaufbeleg, Werks- oder Reparaturunterlagen vorliegen.
Die ersten Seiten dokumentieren Leica-M-Sonderserien und Editionen von 1975 bis 2010. Dazu gehören Jubiläumsmodelle, besondere Oberflächen, regionale Editionen und Sets. Als historische Orientierung nennt die Quelle unter anderem:
Die Tabellen enthalten modellabhängig Jahr, Ausführung, Stückzahl und Seriennummernbereich. Einzelne Einträge weisen Fragezeichen, verkürzte Bezeichnungen oder schwer nachvollziehbare Zahlen auf. Bei der Prüfung einer vermeintlichen Sonderedition sind deshalb zusätzlich zu kontrollieren:
Eine besondere Lackierung allein beweist keine originale Sonderedition. Umbauten, spätere Belederungen und nachträgliche Gravuren müssen ausgeschlossen werden.
Die Vergleichstabellen reichen von der Leica M3 bis zur Leica M9. Sie stellen unter anderem Suchervergrößerung, Bildfeldrahmen, Belichtungsmessung, Verschluss, Filmtransport beziehungsweise digitale Aufzeichnung und Abmessungen gegenüber.
Für das Fotografen-Wiki ist dieser Abschnitt besonders geeignet, um:
Die Tabellen enden beim Stand von Juni 2010. Spätere Modelle und heutige technische Daten müssen aus aktuellen oder modellspezifischen Quellen ergänzt werden.
Die Quelle ist für klassische Leica-M6-Gehäuse nützlich, weil sie Modellvergleiche, Sondereditionen und Seriennummernblöcke in einem Dokument zusammenführt. Für eine konkrete M6 gilt dennoch:
Die Neuauflage der Leica M6 ab 2022 ist nicht Bestandteil einer Quelle von Juni 2010 und muss getrennt von den klassischen Produktionsreihen behandelt werden.
In den Kameralisten erscheinen mehrere Nummernblöcke der Leica R 6.2 sowie Variantenbezeichnungen und Oberflächen. Die Zuteilungen erstrecken sich in der Quelle über mehrere Jahre von den frühen 1990er-Jahren bis um 2000.
Ein frühes Beispiel ist der im Jahr 1991 zugeteilte Bereich 1.907.501 bis 1.908.500, der in der Tabelle gemeinsam als „R-E/R6.2“ bezeichnet wird. Ebenfalls für 1991 erscheint ein R-6.2-Block von 1.912.001 bis 1.914.000. Solche Angaben grenzen eine Kamera ein, beweisen aber weder die tatsächlich gefertigte Anzahl noch den exakten Herstellungstag.
Für die eigene Leica R 6.2 sollten zusätzlich geprüft werden:
Die Objektivlisten umfassen zugeteilte Nummernbereiche von 1933 bis 2006. Aufgeführt werden unterschiedliche Schraub-, M- und R-Objektive. Sie helfen, eine Seriennummer einem wahrscheinlichen Objektivtyp und Zuteilungszeitraum zuzuordnen.
Bei Objektiven reicht die Nummer ebenfalls nicht für eine sichere Bestimmung. Zusätzlich sind zu prüfen:
Gerade bei Leica-R-Objektiven ist die genaue Fassung für die Kompatibilität wichtiger als das ungefähre Baualter.
Der letzte Abschnitt enthält technische Daten von Leica-M-Objektiven, die im Juni 2010 aktuell waren. Genannt werden modellabhängig optischer Aufbau, Bildwinkel, Einstellbereich, Filter, Gegenlichtblende, Abmessungen und Gewicht.
Diese Angaben sind als historischer Produktstand zu verwenden. Sie sind nicht automatisch auf heutige Versionen, überarbeitete Fassungen oder später vorgestellte Objektive übertragbar. Die in der Quelle noch berücksichtigte Einführung eines Summilux-M 1:1,4/35 ASPH. im Mai 2010 macht den zeitlichen Abschluss des Dokuments gut sichtbar.
Puts führt außerdem einzelne Kameras auf, die als besondere Geschenke bekannten Persönlichkeiten zugeordnet wurden. Genannt werden unter anderem der Dalai Lama, Henri Cartier-Bresson, Konrad Adenauer, Dwight D. Eisenhower, Alfred Eisenstaedt, Václav Havel und Woody Allen.
Diese Liste ist interessant für die Leica-Firmen- und Sammlungsgeschichte. Sie ist jedoch kein Ersatz für einen Provenienznachweis. Bei einer konkreten Kamera mit behaupteter prominenter Herkunft sind erforderlich:
Die Quelle enthält außerdem eine historische Liste der Oskar-Barnack-Preisträger bis 2010. Aktuelle Preisträger sind aus einer heutigen offiziellen Quelle zu ergänzen.
| Schritt | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Seriennummer exakt abschreiben und fotografieren | Zahlendreher vermeiden |
| 2 | Modellname, Gravuren, Oberfläche und äußere Merkmale dokumentieren | Konkrete Ausführung erfassen |
| 3 | Passenden Nummernbereich in „Leica Lists“ suchen | Modell und Zuteilungsjahr vorläufig eingrenzen |
| 4 | Merkmale mit Gebrauchsanleitung, Broschüre und Modellseite vergleichen | Fehlzuordnung erkennen |
| 5 | Mindestens eine weitere seriöse Quelle heranziehen | Abweichungen sichtbar machen |
| 6 | Bei wertvollen oder seltenen Stücken Leica oder Fachhandel einbeziehen | Authentizität professionell prüfen |
| 7 | Ergebnis mit Sicherheitsgrad dokumentieren | „Bestätigt“, „wahrscheinlich“ oder „ungeklärt“ |
| Feld | Eigener Eintrag |
|---|---|
| Kamera oder Objektiv | |
| Seriennummer | |
| Puts: zugeordneter Typ | |
| Puts: Jahr der Nummernzuteilung | |
| Äußere Merkmale | |
| Zweite Vergleichsquelle | |
| Abweichungen | |
| Belege zur Herkunft | |
| Ergebnis und Sicherheitsgrad |
| Kriterium | Bewertung |
|---|---|
| Stärken | Sehr großer historischer Umfang; Kamera- und Objektivlisten in einem Werk; klare Warnung des Autors zur Bedeutung der Daten |
| Grenzen | Keine lückenlose Produktions- oder Verkaufsliste; mögliche Lesefehler in historischen Vorlagen; Datenstand Juni 2010 |
| Geeignet für | Erste historische Einordnung, Rechercheplanung, Vergleich von Nummernblöcken und Modellmerkmalen |
| Nicht ausreichend für | Alleinige Echtheitsbestätigung, exaktes Produktionsdatum, Wertgutachten oder vollständige Provenienz |
| Zitierweise im Wiki | Erwin Puts, „Leica Lists“, Version Juni 2010, konkrete PDF-Seite nennen |
Diese Wiki-Seite fasst die Quelle zusammen und erläutert ihre richtige Anwendung. Die umfangreichen Originaltabellen werden aus Gründen der Nachvollziehbarkeit und des Urheberrechts nicht vollständig übernommen; für Einzelfälle ist das intern hinterlegte PDF heranzuziehen.
| Thema | Link |
|---|---|
| Leica – Übersicht | Leica-Kameras und Systeme im Überblick |
| Leica M | Analoge und digitale Leica-M-Kameras vergleichen |
| Leica M6 | Leica M6: Generationen, Technik und Gebrauchtkauf |
| Leica R 6.2 | Leica R 6.2: technische Daten und Kaufprüfung |
| Leica R Objektive | Leica-R-Objektive identifizieren und Kompatibilität prüfen |
| Leica R Objektivtests | Tests und Empfehlungen zu Leica-R-Objektiven |
| Leica-Gebrauchsanleitungen | Gebrauchsanleitungen für Leica-Kameras öffnen |
| Bekannte Leica-Fotografen | Bekannte Leica-Fotografen und ihre Bildsprache |
Die Position hängt vom Modell ab. Sie befindet sich häufig auf der Deckkappe, am Gehäuse oder an einer von außen sichtbaren Gravur. Bei einer Kaufprüfung sollte die Nummer fotografiert und mit Unterlagen, Verpackung und gegebenenfalls Zertifikat verglichen werden.
Nicht zuverlässig anhand der Seriennummer allein. Die Puts-Listen nennen zugeteilte Nummernblöcke. Das zugehörige Jahr ist daher zunächst das Zuteilungsjahr und kann vom tatsächlichen Herstellungs- oder Verkaufsjahr abweichen.
Seriennummer und gelisteter Nummernbereich sind nur der Anfang. Zusätzlich müssen Gravur, Oberfläche, Belederung, Bedienelemente, Verpackung, Zertifikat, Set-Bestandteile und die dokumentierte Herkunft zusammenpassen.
Ja. Das PDF enthält umfangreiche Nummernbereiche für Leica-Objektive. Die vorliegenden Zuordnungen reichen bis 2006. Zur sicheren Bestimmung müssen zusätzlich Frontgravur, Brennweite, Lichtstärke, Fassung und Anschluss geprüft werden.
Nein. Die sichtbare Ausgabe stammt aus Juni 2010 und endet beim damaligen Modellstand. Leica M10, M11 und neuere Kameras benötigen aktuelle, modellspezifische Quellen.
Nein. Sie ist eine wichtige historische Orientierung, ersetzt aber weder eine fachliche Authentizitätsprüfung noch einen Provenienznachweis oder ein Wertgutachten.
Primärquelle dieser Seite ist das intern hinterlegte PDF:
| Version | Datum | Änderung |
|---|---|---|
| 1.0 | 26.07.2026 | 130-seitige Ausgabe „Leica Lists“ von Erwin Puts, Version Juni 2010, ausgewertet; Seriennummern, Sondereditionen, Geschenke, Modelltabellen und Objektivdaten mit Quellenkritik und Identifikationsablauf erschlossen |
| 1.1 | 26.07.2026 | Seite auf die Suchintention „Leica Seriennummer prüfen“ ausgerichtet; H1, SEO-Titel, Meta-Beschreibung, Schnellantwort, Zwischenüberschriften, interne Linktexte und FAQ überarbeitet |