Filmwahl, Belichtung, Exposure Index und Auswertung als zusammenhängender Arbeitsprozess. Das Bild lässt sich in einem neuen Tab vergrößern.
Bildhinweis: Die Titelaufnahme ist eine KI-generierte, markenfreie Symbolillustration. Filmrollen, Messgerät und Diagramme stellen keine konkreten Produkte, Messreihen oder Herstellerdaten dar. Sie wird später nach Möglichkeit durch eine eigene dokumentarische Aufnahme ersetzt.
| Dokumenteninformation | Festlegung |
|---|---|
| Dokumenten-ID | FW-FILM-01-02 |
| Titel | Analoge Filme aus eigener Praxis |
| Bereich | Ausrüstung – Analoge Filme |
| Dokumentenart | Persönliche Erfahrungs-, Test- und Auswahlhilfe |
| Verantwortlich | Wiki-Eigentümer |
| Version | 1.2 |
| Stand | 01.08.2026 |
| Dokumentenstatus | Interne Praxisseite – fortlaufend zu ergänzen |
| Klassifizierung | Intern |
| Datenbasis | Eigene fotografische Erfahrungen, Testfilme und Arbeitsnotizen des Wiki-Eigentümers |
| Geltungsbereich | Verwendete Kameras, Belichtungsmesser, Filme, Labore, Entwickler und Scanprozesse |
| Letzte redaktionelle Prüfung | 01.08.2026 |
| Nächste Prüfung | nach neuen Testfilmen oder spätestens 01.11.2026 |
| Wiki.js-Pfad | /Fotografen-Wiki/Ausruestung/Filme/FW-FILM-01-02_Zusammenfassung_Der_Filmratgeber |
Diese Seite dokumentiert eigene Erfahrungen mit analogen Filmen, Belichtungsmessung, Exposure Index, Entwicklung und Scan. Sie dient als persönliches Arbeitsgedächtnis und als praktische Auswahlhilfe für zukünftige Aufnahmen und Testreihen.
Wichtig: Die genannten EI-Werte und Filmeindrücke gelten nur innerhalb des jeweils verwendeten Arbeitsprozesses. Kamera, Belichtungsmesser, Motivkontrast, Filmcharge, Entwickler beziehungsweise Labor, Scanner, RAW-Entwicklung und Ausgabe beeinflussen das Ergebnis. Nicht ausreichend getestete Werte bleiben persönliche Ausgangspunkte und sind keine allgemein gültigen ISO-Korrekturen.
Die aktuelle Arbeitsübersicht des Fotografen-Wikis mit Datenstand Juni 2025 bleibt die maßgebliche Marktübersicht:
FW-FILM-01-01 – Analoge Filme öffnen
Der Vergleich führt persönliche Ausgangs- und Erfahrungswerte aus den folgenden Kapiteln an einer Stelle zusammen. Die Spalte „Eigener EI-Ausgangswert“ beschreibt die verwendete beziehungsweise vorgesehene Arbeitsweise. Sie ersetzt weder die Nennempfindlichkeit noch Herstellerdatenblatt, Testfilm oder Laborabsprache.
25 von 25 Filmen
| Filmgruppe | Eigener EI-Ausgangswert | Einordnung | ||
|---|---|---|---|---|
| Kodak ProImage 100 | Farbnegativ | 100 | 80 | prozessbezogener Erfahrungswert |
| Kodak Gold 200 | Farbnegativ | 200 | 200 | Nennempfindlichkeit |
| Kodak UltraMax 400 | Farbnegativ | 400 | 400 | Nennempfindlichkeit |
| Kodak ColorPlus 200 | Farbnegativ | 200 | 200 | Nennempfindlichkeit |
| Kodak Portra 160 | Farbnegativ | 160 | 80–100 | reichlichere Belichtung im eigenen Arbeitsprozess |
| Kodak Portra 400 | Farbnegativ | 400 | 320; 200 für Pastellwirkung | Look und Laborprozess beachten |
| Kodak Portra 800 | Farbnegativ | 800 | 400–640; EI 1600 nur als gesonderter Test | Laborprozess vorab abstimmen |
| Kodak Ektar 100 | Farbnegativ | 100 | 100 | Nennempfindlichkeit |
| Kodak T-MAX 100 | S/W-Negativ | 100 | 80 | prozessbezogener Erfahrungswert |
| Kodak T-MAX 400 | S/W-Negativ | 400 | 400 | Nennempfindlichkeit |
| Kodak TRI-X 400 | S/W-Negativ | 400 | 320; 200–1600 mit angepasster Entwicklung | Labor und Entwicklung abstimmen |
| Fujifilm Neopan Acros II 100 | S/W-Negativ | 100 | 100 | Langzeitangaben aktuell prüfen |
| Ilford FP4 Plus | S/W-Negativ | 125 | 100 | prozessbezogener Erfahrungswert |
| Ilford HP5 Plus | S/W-Negativ | 400 | 400 | Nennempfindlichkeit |
| Ilford Delta 100 | S/W-Negativ | 100 | 100–125 | prozessbezogener Arbeitsbereich |
| Ilford Delta 400 | S/W-Negativ | 400 | 400 | Nennempfindlichkeit |
| Ilford Delta 3200 | S/W-Negativ | 3200 | 1250–1600 | prozessbezogener Erfahrungswert |
| Ilford SFX 200 | infrarotnaher S/W-Film | 200 | 200; etwa 6–12 mit starkem IR-Filter | Filter und Testreihe erforderlich |
| Ilford XP2 Super | S/W im C-41-Prozess | 400 | 200 als bevorzugter Testwert | weitere EI-Werte getrennt testen |
| Fomapan 100 | S/W-Negativ | 100 | 64 | nicht ohne Test übertragen |
| Fomapan 200 | S/W-Negativ | 200 | 100 | nicht ohne Test übertragen |
| Fomapan 400 | S/W-Negativ | 400 | 200 | nicht ohne Test übertragen |
| Kodak Ektachrome E100 | Diafilm | 100 | 100 | möglichst exakt belichten |
| Fujifilm Provia 100F | Diafilm | 100 | 100 | möglichst exakt belichten |
| CineStill 800T | Farbnegativ | 800 | 400–500 als Testbereich | eigene Ergebnisse weiter dokumentieren |
| Kein passender Film gefunden. Filter ändern oder zurücksetzen. | ||||
EI ist keine neue ISO-Empfindlichkeit: Eine abweichende Kameraeinstellung verändert nicht die physikalische Nennempfindlichkeit des Films. Der gewünschte Exposure Index muss zusammen mit Messmethode, Entwicklung, Labor, Scan und Ausgabe getestet werden.
Für viele Situationen wird die Lichtmessung mit einem externen Belichtungsmesser bevorzugt. Bei kamerainterner Objektmessung wird ein für das Motiv wichtiger mittlerer Schattenbereich gemessen und der Wert gespeichert. Kritische Lichter werden anschließend getrennt beurteilt.
| Situation | Geeignete Vorgehensweise |
|---|---|
| Gleichmäßiges Licht | Lichtmessung oder kontrollierte Objektmessung |
| Gegenlicht | wichtige Schatten messen; Lichter und Filmspielraum zusätzlich beurteilen |
| Dunkles Motiv vor hellem Hintergrund | nicht nur den hellen Hintergrund messen |
| Sehr helles oder sehr dunkles Motiv | Messung gezielt platzieren und gegebenenfalls korrigieren |
| Diafilm | besonders sorgfältig messen und Belichtungsreihe erwägen |
| Schwarzweiß nach Zonensystem | Spotmessung und geplante Tonwertplatzierung verwenden |
Die Behauptung, eine digitale Vergleichsmessung müsse grundsätzlich um eine halbe Blende verändert werden, ist nicht universell übertragbar. Kamera, ISO-Kalibrierung, Messmethode und Zielprozess müssen gemeinsam getestet werden.
Die folgenden EI-Werte sind persönliche Arbeits- und Testwerte. Bei einem neuen Film, Labor, Entwickler oder Scanprozess bleibt die Nennempfindlichkeit des Herstellers zunächst der sichere Ausgangspunkt.
| Film | Nennempfindlichkeit | Eigener Ausgangswert | Beobachtete beziehungsweise erwartete Wirkung | Geeignete Motive | Zu beachten |
|---|---|---|---|---|---|
| Kodak ProImage 100 | ISO 100 | EI 80 | feiner als Gold 200, warm, natürliche und gesättigte Hauttöne | Alltag, Reise und Porträt | nur begrenzter Spielraum; starke Unter- oder Überbelichtung vermeiden |
| Kodak Gold 200 | ISO 200 | EI 200 | warm, gelblich, kräftige Farbe | Alltag, Familie und Point-and-shoot | starke Überbelichtung kann Rot-/Gelbtendenzen verstärken |
| Kodak UltraMax 400 | ISO 400 | EI 400 | deutliches Korn und kräftige Farbe | wechselndes Licht und Alltag | Push oder Pull nur nach eigener Testreihe |
| Kodak ColorPlus 200 | ISO 200 | EI 200 | ausgeprägteres Korn und Retro-Anmutung | Alltag und bewusster 1980er-/1990er-Look | technische Reserven geringer als bei Profifilmen |
| Kodak Portra 160 | ISO 160 | EI 80-100 | kräftigere Farbe und satteres Schwarz bei reichlicher Belichtung | Porträt, Landschaft und kontrolliertes Licht | Unterbelichtung im eigenen Prozess gezielt vergleichen |
| Kodak Portra 400 | ISO 400 | EI 320 als Allroundwert; EI 200 für Pastellwirkung | feines Korn, natürliche Hauttöne und großer Belichtungsspielraum | Porträt, Reise, Hochzeit, Landschaft und hartes Licht | sehr starke Überbelichtung kann wärmere Rot-/Gelbtöne verstärken |
| Kodak Portra 800 | ISO 800 | EI 400-640 für sattere Farbe; EI 1600 nur als gesonderter Test | höhere Sättigung, sichtbares aber feines Korn, gute Schattenreserven | Innenraum, Dämmerung, Nacht und Available Light | Entwicklung und Scan vor einer wichtigen Aufnahme abstimmen |
| Kodak Ektar 100 | ISO 100 | EI 100 | sehr feines Korn, hohe Schärfe, starke Rot-, Orange- und Blautöne | Landschaft und Farbe bei weichem Licht | hoher Kontrast; für natürliche Hauttöne und hartes Mittagslicht nur bedingt geeignet |
| Gewünschtes Ergebnis | Ausgangspunkt |
|---|---|
| natürliche Hauttöne und hohe Flexibilität | Portra 400 |
| Pastellwirkung | Portra 400 bei reichlicher, aber kontrollierter Belichtung |
| wenig Licht in Farbe | Portra 800 |
| kräftige Landschaftsfarben | Ektar 100 |
| preisgünstiger Alltagslook | Gold 200, ColorPlus 200 oder UltraMax 400 |
| Film | Nennempfindlichkeit | Eigener Ausgangswert | Charakter | Geeignete Verwendung |
|---|---|---|---|---|
| Kodak T-MAX 100 | ISO 100 | EI 80 als persönlicher Testwert | sehr feines Korn, hohe Auflösung und lineare Tonwerte | Fine Art, Architektur, Landschaft und große Vergrößerungen |
| Kodak T-MAX 400 | ISO 400 | EI 400 | für ISO 400 sehr feines Korn und hohe Auflösung | vielseitige hochwertige Schwarzweißarbeit |
| Kodak TRI-X 400 | ISO 400 | EI 320 als persönlicher Testwert; 200-1600 nur mit abgestimmter Entwicklung | klassische Kornstruktur, hohe Flexibilität und ausgeprägter Reportagelook | Reportage, Street, Reise, Available Light und persönliche Projekte |
| Kodak T-MAX P3200 | variable Arbeits-EI | noch kein verbindlicher eigener Standardwert | hochempfindlicher Schwarzweißfilm für Push-Anwendung | sehr wenig Licht und bewusst sichtbares Korn |
Für die vorhandene Leica R 6.2 und den bevorzugten Kodak TRI-X 400 ergibt sich:
| Film | Persönliche Arbeitshypothese | Prüfhinweis |
|---|---|---|
| Fujicolor C200 | gesättigter, eher kühler Amateurfilm | Markt- und Produktionsstatus aktuell prüfen |
| Fujifilm Superia 400 | toleranter 400er Amateurfilm mit kühlerer Wirkung als Kodak | Markt- und Produktionsstatus aktuell prüfen |
| Fujifilm Pro 400H | weicher Profifilm mit Grün-/Magenta-Tendenz, besonders für reichliche Belichtung | eingestelltes Material; nur noch als historische Referenz und bei gesichertem Filmzustand verwenden |
Für einen weichen, pastelligen Eindruck wird der Pro 400H als persönlicher Testbereich bei EI 200 oder 100 geführt. Als noch zu prüfende Alternative dient Portra 400 bei etwa EI 320 beziehungsweise mit höchstens einer halben Blende zusätzlicher Belichtung. Ein kühler abgestimmter Scan kann als gestalterischer Test hinzukommen.
Der Acros II wird als hochauflösender Flachkristallfilm für feine Strukturen und Langzeitbelichtungen eingeordnet. Verbindliche Reziprozitätswerte werden ausschließlich dem aktuellen Datenblatt des konkret verwendeten Films entnommen und durch eigene Testbelichtungen ergänzt.
Geeignet für:
| Film | Nennempfindlichkeit | Eigener Ausgangswert | Charakter und Verwendung |
|---|---|---|---|
| Ilford FP4 Plus | ISO 125 | EI 100 | klassischer Film, gutmütig und charaktervolles Korn |
| Ilford HP5 Plus | ISO 400 | EI 400 | klassischer Reportagefilm und europäische Alternative zu TRI-X |
| Ilford Delta 100 | ISO 100 | EI 100-125 | feines Korn und hohe Auflösung |
| Ilford Delta 400 | ISO 400 | EI 400 | moderner Flachkristallfilm für feine 400er-Ergebnisse |
| Ilford Delta 3200 | ISO 3200 auf der Verpackung | EI 1250-1600 als persönlicher Testbereich | sehr wenig Licht, Kleinbild und Rollfilm |
| Ilford Pan F Plus | ISO 50 | höchstens EI 40 | sehr feinkörnig, aber kontrastreich |
| Ilford SFX 200 | ISO 200 | EI 200 normal; etwa EI 6-12 mit starkem IR-Filter | infrarotnahe Wirkung, dunkler Himmel und helle Vegetation |
| Ilford XP2 Super | ISO 400 | EI 200 als bevorzugter Testwert; weitere EI getrennt prüfen | chromogener Schwarzweißfilm für den C-41-Prozess |
| Ziel | Geeigneter Ausgangspunkt |
|---|---|
| klassischer Reportagecharakter | HP5 Plus oder TRI-X |
| feines Korn und technische Präzision | Delta 100/400 oder T-MAX 100/400 |
| hoher Belichtungsspielraum für den Einstieg | FP4 Plus oder HP5 Plus |
| sehr wenig Licht | Delta 3200 |
| C-41-Laborprozess in Schwarzweiß | XP2 Super |
| infrarotnahe Gestaltung | SFX 200 mit geeignetem Filter |
Fomapan wird als preisgünstige Schwarzweißfamilie geführt. Chargen, tatsächliche Empfindlichkeit und Entwicklung werden im eigenen Workflow besonders sorgfältig dokumentiert, bevor daraus ein verbindlicher Arbeitswert abgeleitet wird.
| Film | Nennempfindlichkeit | Persönlicher Testwert |
|---|---|---|
| Fomapan 100 | ISO 100 | EI 64 |
| Fomapan 200 | ISO 200 | EI 100 |
| Fomapan 400 | ISO 400 | EI 200 |
Diese deutlichen Abweichungen dürfen nicht ohne eigenen Test auf andere Entwickler oder Labore übertragen werden. Sie sind ein gutes Beispiel dafür, warum Belichtung und Entwicklung als Einheit getestet werden müssen.
Diafilm liefert ein direkt sichtbares Positiv und eignet sich besonders für Projektion. In der eigenen Praxis wird wegen des deutlich geringeren Belichtungsspielraums gegenüber Farbnegativfilm besonders sorgfältig gemessen.
| Film | Eigene Arbeitshypothese zum Charakter | Typische Verwendung |
|---|---|---|
| Kodak Ektachrome E100 | klar, annähernd neutral und im Vergleich zu FUJIFILM leicht warm | Projektion, Reise, Produkt und kontrollierte Farbe |
| FUJIFILM Provia 100F | zurückhaltend und leicht kühl | universelle Diafotografie |
| FUJIFILM Velvia | sehr hohe Farbsättigung | Landschaft, Natur und bewusste kräftige Farbe |
Praxis:
CineStill-Farbfilme werden als für fotografische C-41-Workflows angepasste Kinofilmvarianten eingeordnet. Aktuelle technische Angaben des Herstellers und die Annahmebedingungen des Labors werden vor der Verarbeitung geprüft.
| Film | Eigener Testbereich | Beobachtete beziehungsweise erwartete Wirkung |
|---|---|---|
| CineStill 50D | EI 25 | sehr weich, eigenständige Farbwiedergabe |
| CineStill 800T | EI 400-500 | Kunstlichtcharakter, sichtbare Lichthöfe um helle Lichtquellen |
Unterbelichtung, längere Lagerung und chargenabhängige Effekte werden im eigenen Protokoll besonders beobachtet. Aktuelle Lager-, Belichtungs- und Prozesshinweise des Herstellers gehen vor.
Hochauflösende Filme, besondere Trägermaterialien und Spezialchemie können nicht in jedem Laborprozess verarbeitet werden. Vor Einsendung eines unbekannten Films wird das Labor nach Prozess, Träger und Annahmebedingungen gefragt.
Für eigene Tests mit Ilford SFX 200 und einem starken Infrarotfilter gilt folgender Ablauf:
Als erster persönlicher Testbereich werden ungefähr fünf Blenden Lichtverlust und EI 6-12 angesetzt. Filtertransmission, Lichtspektrum, Vegetation, Kamera und Entwicklung beeinflussen das Ergebnis stark. Testbelichtungen sind zwingend.
Mit zunehmender Belichtungszeit verliert Film je nach Emulsion effektive Empfindlichkeit. Für die eigene Praxis gilt:
Persönliche Korrekturwerte gelten nur für die dokumentierte Emulsion und Verarbeitung. Zusätzlich werden aktuelle, filmspezifische Herstellerangaben verwendet.
| Einsatz | Empfehlung | Ausgangswert |
|---|---|---|
| Reportage, Photowalk und wechselndes Licht | Kodak TRI-X 400 | EI 400; EI 320 nur nach Laborabstimmung |
| klassischer Look als Alternative | Ilford HP5 Plus | EI 400 |
| feine Strukturen und Landschaft | Kodak T-MAX 100 oder Ilford Delta 100 | zunächst Nennempfindlichkeit |
| vielseitig und feinkörnig bei ISO 400 | Kodak T-MAX 400 oder Ilford Delta 400 | EI 400 |
| Nacht und sehr wenig Licht | Ilford Delta 3200 | EI 1250-1600 als Testbereich |
| Langzeitbelichtung | FUJIFILM Acros II 100 | Herstellerdatenblatt beachten |
| Situation | Film | Begründung |
|---|---|---|
| dokumentarische Höhlen- und Felsaufnahmen | TRI-X 400 | klassischer Tonwertcharakter und flexible Entwicklung |
| feine Kalksteinstrukturen vom Stativ | T-MAX 100/400 oder Delta 100/400 | höhere Auflösung und feineres Korn |
| sehr wenig vorhandenes Licht | HP5 Plus oder Delta 3200 | höhere Arbeits-EI möglich |
| Felslandschaft in Farbe bei weichem Licht | Ektar 100 | kräftige Farben und feines Korn |
| hoher Kontrast oder hartes Licht in Farbe | Portra 400 | größere Reserven als niedrigempfindlicher Farbfilm |
Bei Höhlenaufnahmen müssen zusätzlich Reziprozität, Stativ, Auslösetechnik, Messmethode und die geplante Entwicklung dokumentiert werden.
| Erfahrungsbereich | Einordnung für das Fotografen-Wiki |
|---|---|
| persönliche EI-Werte | gelten nur für die dokumentierte Kombination aus Kamera, Messung, Film, Entwicklung und Scan |
| Filmangebot | ist keine tagesaktuelle Markt- oder Lieferübersicht |
| Fujifilm Pro 400H | eingestelltes Material und nur noch historische beziehungsweise restbestandsbezogene Referenz |
| Flughafen- und Scannerhinweise | vor jeder Reise anhand aktueller Flughafen- und Filmherstellerangaben prüfen |
| Langzeitkorrekturen | ausschließlich dem aktuellen Datenblatt der konkreten Emulsion entnehmen |
| Push- und Pull-Empfehlungen | vorab mit dem ausführenden Labor abstimmen |
| Farbanmutung | hängt neben Film und Belichtung auch von Entwicklung, Scanner, Filterung und Ausgabe ab |
| Qualitätsurteile | persönliche Beobachtung, keine allgemeingültige Rangliste |
Die Seite dokumentiert deshalb Arbeitswerte und Beobachtungen transparent als persönliche Erfahrung und nicht als allgemein bestätigte technische Regel.
| Thema | Link |
|---|---|
| Analoge Filme – Marktübersicht | FW-FILM-01-01 öffnen |
| Analoge Kameras | FW-KAM-ANA-01 öffnen |
| Leica R 6.2 | FW-KAM-LEI-R62-01 öffnen |
| Höhlenfotografie – Projekt Fränkische | FW-GEN-01-06 öffnen |
| Leica Zonenfokus | FW-WIS-AT-06 öffnen |
| Übersicht Ausrüstung | FW-AUS-01-01 öffnen |
Die Seite basiert auf eigenen fotografischen Erfahrungen, Testfilmen und Arbeitsnotizen. Für jeden belastbaren Eintrag sollen künftig mindestens folgende Angaben dokumentiert werden:
Werte ohne nachvollziehbares Testprotokoll bleiben vorläufige persönliche Ausgangspunkte.
| Version | Datum | Änderung |
|---|---|---|
| 1.2 | 01.08.2026 | Externe Publikation und PDF-Verweis vollständig aus der Seite entfernt; Inhalt als eigene Erfahrungs-, Test- und Auswahlhilfe neu formuliert; Titel, Metadaten, Prüfampel, EI-Vergleich, Tabellenüberschriften, Grenzen und Datenbasis auf persönliche Arbeitswerte umgestellt; technischer Wiki.js-Bestandspfad zur Vermeidung gebrochener Links beibehalten |
| 1.1 | 01.08.2026 | SEO-Seiteneinstellungen, vergrößerbares KI-Titelbild und Prüfampel ergänzt; interaktiven EI-Vergleich mit 25 Filmen, Suche, Filtern und Sortierung aufgenommen; zentrale Aussage zur Prozessabhängigkeit der EI-Werte hervorgehoben |
| 1.0 | 24.07.2026 | Erste Arbeitsfassung mit Filmempfehlungen, prozessbezogenen EI-Werten, Filmcharakter, Einsatzbereichen sowie persönlicher Auswahl für Leica R 6.2 und Projekt Fränkische erstellt |