Der Schärfentiefenrechner berechnet den vorderen und hinteren Grenzpunkt der rechnerisch akzeptablen Schärfe. Zusätzlich zeigt er die gesamte Schärfentiefe, ihre Verteilung vor und hinter dem Fokuspunkt sowie die hyperfokale Distanz. Die Berechnung erfolgt vollständig lokal im Browser und überträgt keine Eingaben.
Wichtig: Die tatsächliche Brennweite ist die auf dem Objektiv eingestellte beziehungsweise aufgedruckte Brennweite – ohne Umrechnung auf ein anderes Sensorformat. Beim Leica Tri-Elmar werden daher je nach Stellung 16, 18 oder 21 mm eingegeben.
Die Werte werden bei jeder Änderung automatisch aktualisiert.
Die Berechnung verwendet die üblichen geometrisch-optischen Formeln für hyperfokale Distanz, Nahpunkt und Fernpunkt. Als Standard ist Leica beziehungsweise Vollformat mit einem Zerstreuungskreis von 0,030 mm eingestellt. Für große Ausdrucke, starke Ausschnitte oder besonders hohe Schärfeanforderungen kann die kritischere Vollformat-Einstellung von 0,020 mm verwendet werden.
Schärfentiefe hat in der Praxis keine harte Grenze. Wahrnehmung und nutzbare Details hängen außerdem von Sensorauflösung, Objektivleistung, Beugung, Ausgabegröße und Betrachtungsabstand ab. Für wichtige Aufnahmen empfiehlt sich eine Kontrolle mit Fokuslupe und gegebenenfalls eine Fokusreihe.
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