Der mächtige Stammfuß der Kroneiche mit tief gefurchter Borke und sichtbaren Altersstrukturen. Eigene Aufnahme; zum Vergrößern öffnen. Leica Q3 Monochrome
Die Kroneiche bei Röbel/Müritz ist eine außergewöhnlich alte Stiel-Eiche im Glienholz am Rand des Röbeler Stadtwaldes. Ihr mächtiger, von Blitz- und Sturmschäden gezeichneter Stamm und die tief ansetzenden Starkäste machen ihre lange Lebensgeschichte unmittelbar sichtbar. Die Seite verbindet geprüfte Standortdaten mit einer eigenen fotografischen Serie vom 24. August 2026.
| Dokumenteninformation | Festlegung |
|---|---|
| Dokumenten-ID | FW-NAT-EIC-MV-01 |
| Titel | Kroneiche bei Röbel/Müritz – Nationalerbe-Baum fotografieren |
| Bereich | Natur – Pflanzen – Bäume – Eichen |
| Dokumentenart | Naturmotiv-, Fotoort- und Galerieseite |
| Verantwortlich | Wiki-Eigentümer |
| Version | 1.1 |
| Stand | 24.08.2026 |
| Dokumentenstatus | Öffentlich – redaktionell anhand der Projekt- und Schutzquellen geprüft; Zugang vor jeder Tour neu prüfen |
| Klassifizierung | Öffentlich |
| Quellenstand | 24.08.2026 |
| Nächste Prüfung | Spätestens 24.02.2027 sowie unmittelbar vor einer Fototour |
| Wiki.js-Pfad | /Fotografen-Wiki/Natur/Pflanzen/Baeume/Eichen/FW-NAT-EIC-MV-01_Kroneiche_bei_Roebel_Mueritz |
| Prüfbereich | Status | Ergebnis |
|---|---|---|
| Baumart und Alter | 🟢 Geprüft | Stiel-Eiche (Quercus robur), etwa 600 Jahre; fachlich angegebene Spanne 500 bis 700 Jahre. |
| Maße | 🟢 Geprüft | 10,15 m Stammumfang in 1,1 m Höhe an der Taille, gemessen im Februar 2023; etwa 25 m Höhe. |
| Lage und Anfahrt | 🟢 Geprüft | Projektportrait nennt den Straßenstandort nordwestlich von Röbel Richtung Minzow und einen Parkplatz etwa 50 m westlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite. |
| Nationalerbe-Baum | 🟢 Geprüft | Ausrufung am 22. April 2023. |
| Naturdenkmal | 🟢 Quellenbelegt | Vom Landkreis bereitgestellte Unterlagen führen die Kroneiche als Naturdenkmal; der Ratsbeschluss von 1989 gilt laut Behördenauskunft fort. |
| Zugang und Sicherheit | 🟠 Vor Ort prüfen | Wurzelraum und Umgrenzung nicht betreten; Verkehr, herabfallende Äste, Absperrungen und aktuelle Forsthinweise beachten. |
| Titelbild und Galerie | 🟢 Lokal geprüft | Eigenes Titelbild mit 2048 × 1363 Pixeln sowie drei eigene Galeriebilder mit je 1080 × 1623 Pixeln; unterschiedliche Bearbeitungen und Bildausschnitte sind ausdrücklich bezeichnet. |
Gesamtstatus: Orange. Die Stammdaten sind geprüft. Der Standort liegt unmittelbar an einer Straße, und bei einem sehr alten Baum können Absperrungen, Verkehrssicherungsmaßnahmen und Zugangsbedingungen kurzfristig geändert werden.
| Merkmal | Geprüfter Stand |
|---|---|
| Name | Kroneiche bei Röbel/Müritz; auch Kroneiche bei Minzow genannt |
| Baumart | Stiel-Eiche (Quercus robur) |
| Alter | etwa 600 Jahre; fachlich angegebene Spanne 500 bis 700 Jahre |
| Stammumfang | 10,15 m in 1,1 m Stammhöhe an der Taille, Februar 2023 |
| Höhe | etwa 25 m |
| Standort | Glienholz am Rand des Röbeler Stadtwaldes, rund 5 km vom Westufer der Müritz entfernt |
| Koordinaten | 53.390018, 12.544948 |
| Nationalerbe-Baum seit | 22. April 2023 |
| Öffentliche Orientierung | Straße von Röbel/Müritz nordwestlich Richtung Minzow; Parkplatz laut Projektportrait rund 50 m westlich gegenüber |
Standort in OpenStreetMap öffnen
Die GPS-Koordinaten dienen nur der Orientierung. Beschilderung, sichere Parkmöglichkeiten, aktuelle Absperrungen und örtliche Hinweise haben Vorrang.
Die Kroneiche wuchs über lange Zeit im Freistand. Darauf weisen der nach oben rasch schmaler werdende Stamm und die tief angesetzten, kräftigen Äste hin. Stürme rissen große Äste aus der Krone, und mehrere Blitzschläge hinterließen Risse und beschädigte Stammbereiche. Ein älterer Blitzspalt auf der bemoosten Westseite wurde früher teilweise mit Ziegelsteinen geschlossen; diese historische Maßnahme ist heute noch am Baum ablesbar.
Gerade die Bruchstellen, Aststummel, Rindenfurchen und der Wechsel zwischen lebenden und abgestorbenen Partien geben dem Baum seine markante Gestalt. Sie sind kein Anlass, den Stamm zu berühren, Höhlungen zu untersuchen oder Absperrungen zu übersteigen.
Der Name wird mitunter vom slawischen Wort „kron“ für Kranich hergeleitet. Das Projektportrait lässt zugleich offen, ob die Bezeichnung nicht ebenso gut auf die eindrucksvolle Krone zurückgehen könnte. Beides wird deshalb als Namensdeutung und nicht als gesicherte Herkunft dargestellt.
Standortschutz vor Bildidee: Die Umgrenzung um den Baum schützt den Wurzelraum und dient zugleich der Sicherheit. Sie bleibt auch dann tabu, wenn sich von innen ein scheinbar besserer Blickwinkel ergeben würde.
Das Titelbild wird nicht erneut in der Galerie gezeigt. Die drei eigenen Galerieaufnahmen vom 24. August 2026 zeigen ein engeres Stammporträt sowie eine weitere Ansicht in zwei bewusst unterschiedlichen monochromen Fassungen. Ein Klick auf „Bild öffnen“ startet die vergrößerte Lightbox. Mit den Pfeiltasten lässt sich bis zum letzten Bild navigieren; Esc schließt die Ansicht.
Das Portrait der Initiative Nationalerbe-Bäume nennt die Kroneiche als Anfangs- und Zielpunkt einer Wanderrunde durch das Glienholz. Nach Süden führt die Landschaft zum Gliensee mit Erlen-Bruchwald, Moor-Birken und dem Findling „Teufelsstein“. Nördlich liegen der Rohrteich mit alten Flatter-Ulmen und der Großkeller See. Wegeführung, Forstarbeiten, Jagden, Wetter- und Sicherheitslage müssen vor Ort neu geprüft werden.
Die Kroneiche liegt außerhalb des Müritz-Nationalparks. Eine Kombination mit Zielen im Nationalpark ändert nichts daran, dass dort eigenständige Wege-, Schutz- und Drohnenregeln gelten.
| Version | Datum | Änderung |
|---|---|---|
| 1.1 | 24.08.2026 | Eigenes Foto „L1021593 2“ als separates, vergrößerbares Titelbild eingebunden; Galeriebestand unverändert bei drei anderen Aufnahmen. |
| 1.0 | 24.08.2026 | Geprüfte Einzelseite zur Kroneiche mit Standort, Maßen, Nationalerbe- und Naturdenkmal-Einordnung, Foto- und Sicherheitspraxis sowie eigener Dreiergalerie erstellt. |