Fujifilm Fujicolor Pro 400H und Kodak Professional Portra 400 sind professionelle ISO-400-Farbnegativfilme für den C-41-Prozess. Beide wurden für Hauttöne, feines Korn, wechselnde Lichtbedingungen und einen großen fotografischen Einsatzbereich entwickelt. Der entscheidende Unterschied im Jahr 2026: Fujifilm Pro 400H ist eingestellt und nur noch als Restbestand oder abgelaufener Film erhältlich, während Kodak Portra 400 regulär angeboten wird.
Kurzempfehlung: Für neue, langfristig reproduzierbare Projekte ist Kodak Portra 400 die verlässlichere Wahl. Fujifilm Pro 400H lohnt sich vor allem, wenn sein historischer Filmcharakter bewusst gesucht wird und Lagerung, Charge und Testbelichtung nachvollziehbar sind.
Der häufig verwendete Name „Fuji H400 Pro“ meint in der Regel Fujifilm Fujicolor Pro 400H. Auf Verpackung, Datenblatt und Filmanfang ist die korrekte Produktbezeichnung zu prüfen.

Streetfotografie in Berlin auf Fujifilm Pro 400H.
| Dokumenteninformation | Festlegung |
|---|---|
| Dokumenten-ID | FW-FILM-01-06 |
| Titel | Fujifilm Pro 400H vs. Kodak Portra 400 im Vergleich |
| Bereich | Ausrüstung – Analoge Filme |
| Dokumentenart | SEO-Filmvergleich und Praxishilfe |
| Verantwortlich | Wiki-Eigentümer |
| Version | 1.1 |
| Stand | 26.07.2026 |
| Dokumentenstatus | Entwurf zur Veröffentlichung |
| Klassifizierung | Öffentlich |
| Quellenstand | Fujifilm- und Kodak-Datenblätter sowie Fujifilm-Einstellungsmitteilung, geprüft am 26.07.2026 |
| SEO-Titel | Fujifilm Pro 400H vs. Kodak Portra 400 im Vergleich |
| Meta-Beschreibung | Fujifilm Pro 400H und Kodak Portra 400 vergleichen: Farben, Hauttöne, Korn, Belichtung, Langzeitaufnahmen, Scan, Verfügbarkeit und Kaufentscheidung. |
| Wiki.js-Tags | fujifilm pro 400h, kodak portra 400, farbnegativfilm, analogfotografie, filmvergleich |
| Wiki.js-Pfad | /Fotografen-Wiki/Ausruestung/Filme/FW-FILM-01-06_Fujifilm_Pro_400H_vs_Kodak_Portra_400 |
| Merkmal | Fujifilm Fujicolor Pro 400H | Kodak Professional Portra 400 |
|---|---|---|
| Filmtyp | Professioneller Farbnegativfilm | Professioneller Farbnegativfilm |
| Nennempfindlichkeit | ISO 400/27° | ISO 400 |
| Farbabstimmung | Tageslicht; elektronischer Blitz ohne Korrekturfilter | Tageslicht; elektronischer Blitz ohne Korrekturfilter |
| Entwicklung | C-41 beziehungsweise Fujifilm CN-16 | C-41 |
| Historische beziehungsweise aktuelle Formate | 135 und 120; ältere Datenblätter nennen zusätzlich 220 | 135, 120 und verschiedene Planfilmformate; regionale Verfügbarkeit prüfen |
| Emulsionstechnologie | Vierte farbempfindliche Schicht, optimierte Zwischenschichteffekte und Fine-Sigma-Technologie | Optimierte Korn-, Schärfe- und Emulsionstechnologien mit Schwerpunkt Scan und Vergrößerung |
| Herstellerpositionierung | Porträt, Hochzeit, Mode, unterschiedliche Lichtarten und natürliche Hauttöne | Porträt, Mode, Natur, Reise, Außenaufnahmen und wechselnde Lichtbedingungen |
| Verfügbarkeit | Eingestellt; nur Restbestand oder abgelaufen | Regulär angeboten; Lieferbarkeit und Formate regional prüfen |
| Langzeitbelichtung | Bis 1 s keine Korrektur; bei 4 s +½ Blende, bei 16 s +1 Blende; länger als 16 s nicht empfohlen | Von 1/10.000 s bis 1 s keine Korrektur; für längere Zeiten empfiehlt Kodak eigene Tests |
Die Kornangaben beider Hersteller dürfen nicht allein anhand unterschiedlicher Messwerte oder Marketingbegriffe gegeneinander aufgerechnet werden. Ein belastbarer Vergleich benötigt dasselbe Aufnahmeformat, Motiv, Objektiv, Labor, Scanverfahren, Ausgabeformat und dieselbe Vergrößerung.
Fujifilm kündigte am 14. Januar 2021 die Einstellung von Pro 400H an. Als Grund nannte das Unternehmen die zunehmend schwierige Beschaffung spezieller Rohmaterialien für die vierte Farbschicht.
Die Mitteilung unterschied:
Damit ist jede heute angebotene Rolle Pro 400H älterer Bestand. Das Herstellungs- oder Ablaufdatum, die durchgängige Lagerung und mögliche Röntgenbelastung sind für das Ergebnis wichtiger als bei frischem Film.
Eine ungeöffnete Verpackung beweist keine fachgerechte Lagerung. Aussagen wie „immer gekühlt“ sollten durch Kaufdatum, Herkunft und nachvollziehbare Aufbewahrung plausibel sein.
Fujifilm beschreibt Pro 400H mit:
Kodak hebt bei Portra 400 hervor:
Die spätere Bildwirkung ist kein unveränderlicher „Filter“ des Films. Sie wird beeinflusst durch:
Ein Fuji-Scan kann warm und ein Kodak-Scan kühl aussehen, wenn Labor oder Software entsprechend korrigieren. Pauschale Aussagen wie „Fuji ist immer grün“ oder „Portra ist immer warm“ sind ohne identischen Scanworkflow nicht belastbar.
Beide Hersteller nennen ISO 400 als regulären Ausgangswert. Für einen technischen Vergleich sollten beide Filme zunächst bei Nennempfindlichkeit belichtet werden.
| Aufnahme | Kameraeinstellung | Zweck |
|---|---|---|
| A | EI 400 | Herstellervorgabe und Referenz |
| B | EI 200 | Eine Blendenstufe mehr Belichtung |
| C | EI 100 | Zwei Blendenstufen mehr Belichtung |
| D | EI 800 | Eine Blendenstufe weniger Belichtung; Schattenreserve prüfen |
Diese Reihe ist kein allgemeiner Aufruf, jeden Farbnegativfilm dauerhaft überzubelichten. Sie zeigt, wie Kamera, Belichtungsmessung, Filmcharge, Entwicklung und Scan gemeinsam reagieren. Besonders bei altem Pro 400H muss die nutzbare Empfindlichkeit durch einen Testfilm bestimmt werden.
Farbnegativfilm reagiert auf Unterbelichtung häufig mit dünnen Schatten, stärker sichtbarem Korn und instabileren Farben. Mehr Belichtung erzeugt ein dichteres Negativ, kann aber Scan und Lichterdifferenzierung anspruchsvoller machen. Entscheidend ist deshalb nicht allein, ob ein Negativ „noch etwas zeigt“, sondern ob der gesamte Workflow die gewünschten Hauttöne, Farben und Tonwerte reproduzierbar liefert.
Beide Filme sind für Tageslicht ausgelegt.
| Lichtquelle | Pro 400H | Portra 400 |
|---|---|---|
| Tageslicht | ISO 400, kein Korrekturfilter | ISO 400, kein Korrekturfilter |
| Elektronischer Blitz | ISO 400, grundsätzlich kein Korrekturfilter | ISO 400, grundsätzlich kein Korrekturfilter |
| Wolframlicht 3200 K | Filter 80A; effektive Empfindlichkeit ungefähr ISO 100 beziehungsweise +2 Blenden | Filter 80A; Kodak nennt ISO 100 |
| Photolampe 3400 K | Datenblatt und konkrete Lampe prüfen | Filter 80B; Kodak nennt ISO 125 |
| Leuchtstofflicht | Fujifilm betont die vierte Farbschicht; für kritische Ergebnisse dennoch Tests | Kodak nennt je nach Lampentyp unterschiedliche Korrekturfilter und Belichtungszugaben |
Moderne LED-Beleuchtung kann sehr unterschiedliche Spektren und Flimmerverhalten besitzen. Historische Datenblätter decken nicht jede heutige LED-Lichtquelle ab. Für wichtige Aufträge sind Testaufnahmen unter dem tatsächlich verwendeten Licht erforderlich.
| Gemessene Belichtungszeit | Herstellerkorrektur |
|---|---|
| 1/4000 s bis 1 s | Keine Korrektur |
| 4 s | +½ Blende |
| 16 s | +1 Blende |
| länger als 16 s | Vom Hersteller nicht empfohlen |
Fujifilm verlangt innerhalb dieses Bereichs keine zusätzliche Farbkorrektur, wohl aber die genannte Belichtungszugabe ab vier Sekunden.
Kodak nennt für Belichtungszeiten von 1/10.000 s bis 1 s keine Filter- oder Belichtungskorrektur. Für längere Zeiten empfiehlt das Datenblatt Testaufnahmen unter den konkreten Bedingungen, statt eine allgemeine Korrekturtabelle vorzugeben.
Für Nachtfotografie sollten Belichtungsreihe, gleichbleibende Entwicklung und ein neutrales Scanprofil verwendet werden. Bei Pro 400H kommt das Risiko des gealterten Materials hinzu; eine historische Korrekturtabelle kann Lagerungsschäden nicht ausgleichen.
Beide Filme wurden als feinkörnige professionelle ISO-400-Farbnegativfilme entwickelt.
Fujifilm beschreibt die Fine-Sigma-Technologie mit flachen, feinen Kristallen, verbesserter Lichtaufnahme und weicher Texturwiedergabe. Das Datenblatt nennt eine Auflösung von 50 Linien/mm bei niedrigem und 125 Linien/mm bei hohem Testobjektkontrast.
Kodak bezeichnet Portra 400 als besonders feinkörnigen hochempfindlichen Farbnegativfilm und hebt optimierte Schärfe, klare Kanten, feine Details sowie seine Scaneignung hervor.
Herstellerwerte entstehen unter unterschiedlichen Messbedingungen. Für die sichtbare Qualität sind zusätzlich entscheidend:
Ein sauber belichtetes 120-Negativ beider Filme kann einen größeren sichtbaren Qualitätsvorteil gegenüber 35 mm besitzen als der Unterschied zwischen den beiden Emulsionen.
| Motiv oder Projekt | Pro 400H | Portra 400 | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Neues Langzeitprojekt | Nicht zuverlässig nachkaufbar | Regulär verfügbar | Portra 400 |
| Porträt und Hochzeit | Historisch dafür entwickelt | Ebenfalls zentraler Einsatzbereich | Portra für Reproduzierbarkeit; Pro 400H nur mit getestetem Bestand |
| Reise und Reportage | Gute Empfindlichkeit, aber Ersatzproblem | ISO 400 und aktuelle Beschaffung | Portra 400 |
| Natur und Landschaft | Weiche Abstufung und natürliche Farben | Von Kodak ausdrücklich vorgesehen | Nach gewünschtem Scanlook; Portra praktischer |
| Misch- und Leuchtstofflicht | Historischer Schwerpunkt der vierten Farbschicht | Filter- und Testempfehlungen vorhanden | Pro 400H nur nach realem Lichttest |
| Nacht und lange Zeiten | Klare Korrekturtabelle bis 16 s, danach nicht empfohlen | Bis 1 s ohne Korrektur, darüber testen | Kein pauschaler Sieger |
| Vorhandenes Fuji-Projekt fortsetzen | Kann zu früheren Aufnahmen passen | Farbcharakter muss angeglichen werden | Gleiche getestete Pro-400H-Charge bevorzugen |
| Wirtschaftlicher Alltagsfilm | Knappheit und Lagerungsrisiko | Hochpreisiger Profifilm, aber planbarer | Portra 400 ist planbarer; günstigere ISO-400-Alternativen prüfen |
Unbelichteten Film in der verschlossenen Originalverpackung kühl lagern. Vor dem Öffnen vollständig auf Raumtemperatur kommen lassen, damit sich kein Kondenswasser auf Film oder Schutzpapier bildet. Für Flugreisen ist eine manuelle Kontrolle sinnvoll, weil moderne CT-Gepäckscanner fotografischen Film beschädigen können.
Belichteten Film zeitnah entwickeln lassen. Bei altem Pro 400H sollte zwischen Test und eigentlichem Einsatz weder Labor noch Scanprofil gewechselt werden.
Ein aussagekräftiger Filmvergleich benötigt identische Bedingungen.
| Kriterium | Beobachtung Pro 400H | Beobachtung Portra 400 |
|---|---|---|
| Hauttöne | ||
| Neutralgrau | ||
| Grünwiedergabe | ||
| Rot- und Blautöne | ||
| Lichterzeichnung | ||
| Schattenfarbe | ||
| sichtbares Korn | ||
| Schärfeeindruck | ||
| Mischlicht | ||
| Scanaufwand | ||
| bevorzugter Einsatzzweck |
Die endgültige Bewertung sollte sowohl neutrale Scans als auch den persönlich gewünschten Endlook berücksichtigen.
| Bedarf | Möglicher Ausgangspunkt | Hinweis |
|---|---|---|
| Aktueller ISO-400-Farbnegativfilm | Kodak Portra 400 | Professioneller Referenzfilm mit breitem Formatangebot |
| Preisgünstigerer ISO-400-Alltagsfilm | Kodak UltraMax 400 oder Fujifilm 400 | Aktuelle Verfügbarkeit und tatsächliche Herkunft regional prüfen |
| Kunstlicht und Nacht | CineStill 800T | Wolframabstimmung und Halation sind Teil der Bildwirkung |
| Geringere Empfindlichkeit und kräftigere Farben | Kodak Ektar 100 | Für Hauttöne und hohe Sättigung vorab testen |
| Klassischer wärmerer Alltagslook bei Tageslicht | Kodak Gold 200 | Geringere Empfindlichkeit und anderer Kontrast-/Farbcharakter |
Eine Alternative ersetzt nicht automatisch den Charakter von Pro 400H. Für eine laufende Serie ist ein eigener Test mit denselben Motiven und demselben Labor aussagekräftiger als eine Online-Farbvorschau.
Nein. Fujifilm kündigte die Einstellung im Januar 2021 an. 35-mm-Film sollte unmittelbar auslaufen, 120-Film noch begrenzt bis Ende 2021 verfügbar sein. Die japanische Supportseite nennt März 2022 als Ende der Auslieferung.
Meist ist damit Fujifilm Fujicolor Pro 400H gemeint. Die korrekte Bezeichnung sollte anhand der Verpackung geprüft werden, weil Fujifilm weitere ISO-400-Filme angeboten hat.
Beide Hersteller positionieren ihre Filme ausdrücklich für natürliche Hauttöne. Das Ergebnis hängt zusätzlich von Belichtung, Licht, Entwicklung und Scan ab. Ein kontrollierter Test mit dem eigenen Labor ist aussagekräftiger als eine pauschale Rangliste.
Nein. Die offizielle Nennempfindlichkeit beträgt ISO 400. EI 200 kann als persönliche Testvariante verwendet werden, ist aber keine allgemeingültige Herstellervorgabe. Bei gealtertem Film muss die geeignete Belichtung chargenbezogen getestet werden.
Ein Scan kann farblich angenähert werden, aber Emulsion, Alterung, spektrale Empfindlichkeit und Tonwertverhalten bleiben unterschiedlich. Ein Preset erzeugt deshalb keine identische Filmreaktion.
Nur nach einem erfolgreichen Test mit derselben Charge, identischer Lagerung, demselben Labor und einer ausreichenden Reserve. Für nicht wiederholbare Aufträge ist frischer, lieferbarer Film risikoärmer.
Beide können in 35-mm-Leica-Kameras verwendet werden. Portra 400 ist für neue Projekte planbarer. Pro 400H ist nur sinnvoll, wenn sein Zustand geprüft und der gewünschte Look den Beschaffungsaufwand rechtfertigt.
Beide wurden als 120-Film angeboten. Portra 400 ist weiterhin beschaffbar. Pro 400H kann für die Fortführung eines bestehenden Fuji-Projekts interessant sein, verlangt aber einen Chargen- und Lagerungstest.
| Thema | Link |
|---|---|
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Filmlieferbarkeit, Formate und Händlerpreise können sich ändern. Bei Pro 400H sind zusätzlich Ablaufdatum, Lagerung und Charge entscheidend. Für Belichtung und Verarbeitung gelten die Datenblätter des tatsächlich verwendeten Materials.
| Version | Datum | Änderung |
|---|---|---|
| 1.0 | 26.07.2026 | SEO-Filmvergleich Fujifilm Pro 400H versus Kodak Portra 400 mit Herstellerdaten, Verfügbarkeit, Farb- und Scanpraxis, Belichtung, Mischlicht, Langzeitkorrekturen, Kaufcheckliste, kontrolliertem Testplan und FAQ erstellt |
| 1.1 | 26.07.2026 | Eigenes Beispielbild zur Streetfotografie in Berlin auf Fujifilm Pro 400H mit suchorientiertem Alternativtext und Bildunterschrift ergänzt |