Technische Prüfgrafik zur Leica M9: Sensortest, typische Befundarten und heutige Servicegrenze. Die Darstellung ist keine Produktzeichnung und ersetzt keine fachliche Sensorprüfung. Illustration: Fotografen-Wiki.
Die Leica M9 erschien am 9. September 2009 und war die erste digitale Leica-M-Messsucherkamera mit einem Sensor im nahezu vollständigen Kleinbildformat. Ihr speziell entwickelter 18-Megapixel-CCD ermöglichte es, Leica-M-Objektive wieder mit ihrem gewohnten Bildwinkel zu verwenden. Bis heute wird die M9 wegen ihrer reduzierten Bedienung, ihrer DNG-Dateien bei niedriger ISO und ihres Kodak-CCD diskutiert.
Beim Gebrauchtkauf ist jedoch besondere Vorsicht erforderlich: Die M9-Generation ist von einem bekannten Problem mit der Sensordeckglas-Beschichtung betroffen. Leica hat die Produktion der passenden CCD-Sensoren beendet. Defekte Sensoren können beim offiziellen Leica Customer Care nicht mehr ersetzt werden. Dieses nicht mehr reparierbare Hauptrisiko muss vor jeder Kaufentscheidung geprüft und im Preis berücksichtigt werden.
Entscheidender Risikohinweis: Ein aktuell unauffälliger Sensor ist keine Garantie für dauerhafte Schadensfreiheit. Leica kann einen später defekten CCD-Sensor der M9-Generation nicht mehr ersetzen.
| Dokumenteninformation | Festlegung |
|---|---|
| Dokumenten-ID | FW-KAM-LEI-M9-01 |
| Titel | Leica M9 – CCD-Sensor, technische Daten und Gebrauchtkauf |
| Bereich | Ausrüstung – Kameras – Leica – Leica M9 |
| Dokumentenart | Öffentliche SEO-Modell-, Praxis- und Kaufberatungsseite |
| Verantwortlich | Wiki-Eigentümer |
| Version | 1.3 |
| Stand | 01.08.2026 |
| Dokumentenstatus | Entwurf zur Veröffentlichung |
| Klassifizierung | Öffentlich |
| Fokus-Keyword | Leica M9 |
| Weitere Keywords | Leica M9 CCD, Leica M9 gebraucht, Leica M9 Sensorkorrosion, Leica M9-P, Leica M-E Typ 220 |
| Quellenstand | Leica-M9-Anleitung, technische Daten, Firmwarehinweise, Leica-Serviceinformation und veröffentlichte Tests, geprüft am 01.08.2026 |
| Nächste Prüfung | 01.11.2026 oder bei Änderung der Leica-Serviceinformation beziehungsweise neuer Ersatzteilversorgung |
| Wiki.js-Pfad | /Fotografen-Wiki/Ausruestung/Kameras/Leica/Leica_M9/FW-KAM-LEI-M9-01_Leica_M9 |
Die Leica M9 ist fotografisch reizvoll, technisch aber eine bewusst historische Digitalkamera.
Kaufurteil: Eine M9 ist nur dann sinnvoll, wenn ihr Sensor nachweisbar einwandfrei ist, eine aktuelle Testserie geprüft wurde und der Käufer das nicht mehr durch Leica reparierbare Sensorrisiko bewusst akzeptiert.
| Ampel | Befund | Einordnung |
|---|---|---|
| 🟢 | Aktuelle unbearbeitete DNG-Datei bei f/16 ist nach Prüfung unauffällig; Seriennummer und Servicebelege passen; eigenes Prüf- oder Rückgaberecht besteht | Gute Ausgangslage, aber keine Garantie gegen einen späteren Sensorschaden. |
| 🟡 | Nur JPEG, ältere Testdatei, unklare Reinigungs- oder Austauschbelege, schwacher Akku oder kein eigener Funktionstest möglich | Kauf erst nach aktuellem DNG-Test und Klärung der offenen Punkte erwägen. |
| 🔴 | Verzweigte oder ringförmige Strukturen, bestätigter Sensordefekt, widersprüchliche Seriennummern oder verweigerte Prüfung beziehungsweise Rückgabe | Nicht als regulär nutzbare Kamera kaufen; CCD-Ersatz durch Leica ist nicht verfügbar. |
Die grüne Ampel bedeutet nur „aktuell unauffällig geprüft“ – nicht „dauerhaft risikofrei“. Der zukünftige Zustand eines alten Sensordeckglases lässt sich aus einer einzelnen Testaufnahme nicht garantieren.
Die Leica M8 von 2006 verwendete einen kleineren CCD mit einem Formatfaktor von ungefähr 1,33. Bei der M9 gelang Leica der Schritt auf eine aktive Sensorfläche, die dem nutzbaren Kleinbildformat analoger M-Kameras entspricht. Ein 35-mm-Objektiv bildet damit wieder wie ein 35-mm-Objektiv ab und nicht wie ein engerer Ausschnitt.
Die Präsentation am 09.09.2009 griff die Modellbezeichnung bewusst auf. Technisch blieb das Bedienkonzept eng an der M8 orientiert, während Sensor, Mikrolinsen, IR-Sperrglas und Bildverarbeitung für das größere Format angepasst wurden.
Die M9 markiert mehrere Übergänge:
| Merkmal | Leica M9 |
|---|---|
| Vorstellung | 9. September 2009 |
| Kameratyp | digitale Messsucher-Systemkamera |
| Objektivanschluss | Leica M-Bajonett mit Sensor für 6-Bit-Codierung |
| Sensor | CCD, Kodak KAF-18500 |
| aktive Sensorfläche | circa 23,9 × 35,8 mm |
| physische Sensorauflösung | 5270 × 3516 Pixel, circa 18,5 MP |
| DNG-Auflösung | 5212 × 3472 Pixel, circa 18 MP |
| Basis-ISO | ISO 160 |
| Empfindlichkeitsbereich | ISO 80 bis 2500 |
| Dateiformate | DNG, DNG + JPEG oder JPEG |
| DNG | komprimiert oder unkomprimiert |
| Speichermedium laut ursprünglicher Anleitung | SD bis 2 GB, SDHC bis 32 GB |
| Belichtungsmessung | TTL, mittenbetont bei Arbeitsblende |
| Belichtungsarten | Zeitautomatik A oder manuell |
| Verschluss | vertikal ablaufender Metalllamellen-Schlitzverschluss |
| Verschlusszeiten bei A | kontinuierlich von 32 s bis 1/4000 s |
| manuelle Verschlusszeiten | 8 s bis 1/4000 s in halben Stufen sowie B |
| Blitzsynchronzeit | 1/180 s |
| Serienbild | circa 2 B/s, ungefähr 8 Aufnahmen |
| Sucher | optischer Leuchtrahmen-Messsucher |
| Suchervergrößerung | 0,68-fach |
| Monitor | 2,5 Zoll, 230.000 Bildpunkte |
| Video | nein |
| Live View | nein |
| elektronischer Sucher | nicht unterstützt |
| Schnittstelle | Mini-USB 2.0, fünfpolig |
| Akku | Lithium-Ionen-Akku, 3,7 V, 1900 mAh |
| Maße | circa 139 × 37 × 80 mm |
| Gewicht | circa 585 g einschließlich Akku |
Technische Daten beschreiben den ursprünglichen Serienstand. Firmware, Speicherkartenverhalten, Ersatzakkus und reparierte Einzelkameras müssen konkret geprüft werden.
Der Kodak KAF-18500 wurde für die Anforderungen kurzer Leica-M-Auflagemaße angepasst. Zum Rand hin versetzte Mikrolinsen sollten schräg einfallendes Licht besser erfassen. Das war besonders bei kompakten Weitwinkelobjektiven wichtig.
Bei ISO 160 und korrekter Belichtung liefert die M9:
Unabhängige Laborauswertungen zeigen, dass die DNG-Datei wesentlich mehr Bearbeitungsreserve als das kamerainterne JPEG besitzt. Für maximale Qualität sollte daher DNG verwendet werden.
Die M9 ist keine moderne Low-Light-Kamera. Mit steigender ISO nehmen insbesondere Farbrauschen, Schattenrauschen und Verlust an Tonwertreserve sichtbar zu. Praktisch gilt:
| ISO-Bereich | Einordnung |
|---|---|
| ISO 160 | bevorzugter Ausgangspunkt für maximale Qualität |
| ISO 320–640 | gut nutzbar bei korrekter Belichtung |
| ISO 800–1250 | motiv- und bearbeitungsabhängig; Schatten vorsichtig behandeln |
| ISO 1600–2500 | Notbereich mit deutlich sichtbarem Rauschen und geringerer Reserve |
| ISO 80 | Pull-Einstellung; nicht automatisch mehr Dynamikumfang |
Die Grenzen hängen von Motivkontrast, Belichtung, DNG-Entwicklung, Ausgabegröße und persönlicher Rauschtoleranz ab.
Der sogenannte CCD-Look wird häufig mit gesättigten Farben, klaren Tonwerten und einer filmähnlichen Wirkung verbunden. Er ist jedoch keine eindeutig definierte oder allein vom Sensortyp verursachte Eigenschaft.
Das Ergebnis wird ebenfalls bestimmt durch:
Vergleichstests zwischen CCD- und CMOS-Leicas zeigen, dass sich manche Unterschiede durch abgestimmte Entwicklung stark reduzieren lassen. Die M9 sollte daher nicht allein wegen eines behaupteten „magischen CCD-Looks“ gekauft werden. Entscheidend ist, ob der eigene DNG-Workflow und die praktische Bedienung gefallen.
Die Basisempfindlichkeit der Leica M9 liegt bei ISO 160. ISO 80 ist eine abgesenkte Pull-Einstellung. Bei kontrastreichen Motiven schützt ISO 80 die Lichter nicht automatisch besser; ein Pull-Wert kann die verfügbare Spitzlichtreserve sogar ungünstig beeinflussen.
Belichtungshinweis: ISO 80 nicht mit einer rauschärmeren nativen Basisempfindlichkeit verwechseln. Für maximale Reserven grundsätzlich von ISO 160 ausgehen und die Spitzlichter kontrollieren.
Die Belichtungsmessung arbeitet mittenbetont über Licht, das von den hellen Verschlusslamellen reflektiert wird. Mehrfeld-, Spot- oder lichtergewichtete Messung moderner Leica-Modelle stehen nicht zur Verfügung.
Die Leica M9 verwendet einen optischen Leuchtrahmen-Messsucher mit 0,68-facher Vergrößerung und automatischem Parallaxenausgleich.
| Rahmenpaar | Brennweiten |
|---|---|
| 28 und 90 mm | Weitwinkel und kurzes Tele |
| 35 und 135 mm | Reportage und Tele |
| 50 und 75 mm | Normalbrennweite und Porträt |
Der tatsächliche Sensor erfasst abhängig von Brennweite und Entfernung etwas mehr oder weniger als der Rahmen erwarten lässt. Laut Anleitung entsprechen Rahmen und Sensorfeld bei einer Einstellentfernung von einem Meter besonders genau; bei unendlich wird mehr aufgezeichnet als angezeigt.
Die M9 besitzt kein Live View. Fokuslupe, Fokus-Peaking und Visoflex-Unterstützung gibt es nicht. Bei nicht gekoppeltem Nahbereich oder Spezialobjektiven bleibt nur Entfernungsskala, Zonenfokus oder eine externe Messlösung.
Die M9 bietet Zeitautomatik mit manuell gewählter Blende und eine vollständig manuelle Belichtung. Der dreistufige Auslöser aktiviert Messung, Messwertspeicherung bei Zeitautomatik und schließlich die Aufnahme.
Mit ungefähr zwei Bildern pro Sekunde und einem Puffer für etwa acht Aufnahmen ist sie nicht für lange Serien geeignet. Nach einer Serie benötigt die Kamera Zeit zum Schreiben. Ausschalten oder Entfernen der Speicherkarte während eines Schreibvorgangs ist zu vermeiden.
Der Verschlussaufzug kann so eingestellt werden, dass er erst nach Loslassen des Auslösers erfolgt. Das trennt das Aufnahmegeräusch zeitlich vom Motorgeräusch und kann bei diskreter Reportage hilfreich sein.
Die M9 speichert DNG wahlweise komprimiert oder unkomprimiert. Laut Anleitung beträgt die typische Größe ungefähr:
Die Komprimierung arbeitet nicht wie die verlustfreie DNG-Komprimierung aktueller M-Kameras, sondern reduziert die Farbtiefe nichtlinear. Wer maximale Reserven erhalten möchte, sollte beide DNG-Varianten mit dem eigenen Motiv und Konverter vergleichen.
Die ursprüngliche Anleitung nennt SD-Karten bis 2 GB und SDHC bis 32 GB. Nicht jede moderne Karte ist für eine alte Kamera automatisch geeignet.
Empfehlung:
Leica dokumentiert für M9, M9-P und M-E die Firmwareversion 1.210. Vor einem Update müssen Modell, Akkuladung, Dateiname, Kartenformat und offizielle Anleitung geprüft werden. Firmwaredateien der M Monochrom dürfen nicht mit denen der Farbkamera verwechselt werden.
Firmwarewarnung: M9/M9-P/M-E verwenden einen anderen Firmwarezweig als die erste M Monochrom. Eine ähnlich bezeichnete Datei darf nicht ohne eindeutige Modellzuordnung installiert werden; das Update setzt zudem Kameraeinstellungen zurück.
| Modell | Vorstellung | Wesentliche Unterschiede |
|---|---|---|
| Leica M9 | 2009 | ursprüngliche Farbkamera mit 18-MP-CCD, rotem Leica-Punkt, schwarzer oder stahlgrauer Lackierung |
| Leica M9 Titanium | 2010 | limitierte Designausführung; Sammlerwert und Vollständigkeit besonders relevant |
| Leica M9-P | 2011 | technisch weitgehend identisch, kratzfestes Saphirglas, kein roter Punkt, Leica-Schriftzug auf der Deckkappe |
| Leica M Monochrom | 2012 | Schwarzweiß-CCD ohne Farbfiltermatrix; eigene ISO- und Bildcharakteristik |
| Leica M-E (Typ 220) | 2012 | vereinfachtes Einstiegsmodell der M9-Technik, anthrazitgraue Ausführung und reduzierter Funktionsumfang |
Alle vier Serienmodelle M9, M9-P, M Monochrom und M-E gehören laut aktueller Leica-Serviceinformation zur betroffenen CCD-Generation. Eine optische oder preisliche Höherstellung der M9-P schützt nicht vor Sensorproblemen.
Sondereditionen müssen anhand von Seriennummer, Gravur, Lieferumfang, Zertifikaten und verlässlichen Quellen einzeln geprüft werden.
Die M9 ist für Leica-M-Objektive von 16 bis 135 mm ausgelegt. Der Bajonettsensor liest die 6-Bit-Codierung geeigneter Objektive. Die Kamera kann damit:
Nicht codierte Objektive können über die manuelle Objektivauswahl zugeordnet werden. Nach einem Objektivwechsel muss diese Einstellung kontrolliert werden; eine falsche Auswahl kann unzutreffende Metadaten und falsche Randkorrekturen verursachen.
Die Werte sind Ausgangspunkte und keine Herstellervorgaben.
| Motiv | Startwert | Hinweise |
|---|---|---|
| Landschaft bei Sonne | ISO 160, f/5,6–f/8, A oder M | Lichter und Histogramm kontrollieren |
| Wald und Felsen | ISO 160–400, f/4–f/8 | nicht unnötig unterbelichten; Stativ erwägen |
| Street am Tag | ISO 320–640, 1/250 s oder kürzer | Zonenfokus oder Messsucher vorfokussieren |
| Porträt | ISO 160–400, offene bis mittlere Blende | Messsucherjustierung am Auge prüfen |
| Blaue Stunde | ISO 160, Stativ, M | lange Belichtung und Nachverarbeitung einplanen |
| Innenraum | ISO 640–1250, lichtstarkes Objektiv | Schattenrauschen und Verwacklung abwägen |
| Schwarzweiß | DNG bei ISO 160–800 | Farbkanäle erst in der Bearbeitung mischen |
Bei kritischen Motiven empfiehlt sich eine Belichtungsreihe. Die geringe Serienleistung und die Schreibzeit sind dabei einzuplanen.
Bei Kameras der M9-Generation kann sich die Beschichtung des Sensordeckglases verändern beziehungsweise ablösen. Die Erscheinung wird häufig als Sensorkorrosion bezeichnet.
Staub liegt auf der Oberfläche und kann gegebenenfalls fachgerecht entfernt werden. Korrosion oder eine geschädigte Beschichtung befindet sich im beziehungsweise am Sensordeckglas und lässt sich nicht wegblasen oder durch eine übliche Nassreinigung heilen.
Leica erklärt aktuell:
Damit ist ein defekter Sensor ein wirtschaftliches Kernrisiko. Ein günstiger Kaufpreis kompensiert dieses Risiko nur, wenn die Kamera auch mit einem nicht behebbaren Sensorschaden akzeptiert würde.
Servicegrenze: „Andere Reparaturen bis auf Weiteres“ ist keine Zusage für jedes Bauteil und jeden Auftrag. Vor Kauf oder Einsendung immer eine aktuelle, seriennummernbezogene Auskunft beziehungsweise einen Kostenvoranschlag einholen.
Eine interne Sensor-ID oder die bloße Aussage „neuer Sensor“ ist kein ausreichender Nachweis. Entscheidend sind der aktuelle Bildtest und ein nachvollziehbarer Beleg.
| Merkmal | Leica M9 | Leica M (Typ 240) | Leica M10 |
|---|---|---|---|
| Sensor | 18-MP-CCD | 24-MP-CMOS | 24-MP-CMOS |
| Basis-ISO | 160 | 200 | 100 |
| Live View | nein | ja | ja |
| EVF | nein | EVF2 | Visoflex Typ 020 |
| Video | nein | ja | nein |
| Hoch-ISO | deutlich eingeschränkt | wesentlich besser | nochmals verbessert |
| Monitor | 2,5 Zoll, 230.000 Punkte | 3 Zoll, 920.000 Punkte | 3 Zoll, 1,04 Mio. Punkte |
| Hauptreiz | frühe Vollformat-M, CCD, Reduktion | Live View, großer Akku, günstigerer CMOS-Einstieg | schlankeres Gehäuse und modernerer Workflow |
| Hauptrisiko | nicht mehr ersetzbarer CCD | Alter, Elektronik, Sensor und Verschluss | Alter, Sensor, Verschluss und Visoflex-Kompatibilität |
Die M9 ist nicht die vernünftige Wahl für hohe ISO, Live View oder maximale Reparatursicherheit. Die M (Typ 240) und M10 sind im Alltag flexibler. Wer die M9 wählt, entscheidet sich bewusst für deren historische Technik und Risiken.
Eine vorsichtige Lagerung verhindert nicht sicher eine bereits materialbedingte Veränderung des Sensordeckglases.
Die Basisempfindlichkeit liegt bei ISO 160. ISO 80 ist eine Pull-Einstellung und nicht automatisch die beste Wahl für maximalen Dynamikumfang.
Nein. Die M9 fokussiert ausschließlich über den optischen Messsucher oder anhand der Entfernungsskala. Ein elektronischer Visoflex wird nicht unterstützt.
Nein. Leica erklärt, dass die Produktion der passenden CCD-Sensoren beendet wurde und defekte Sensoren nicht mehr ersetzt werden können.
Nicht jede angebotene Kamera zeigt aktuell sichtbare Schäden. Die Modellgeneration besitzt jedoch ein bekanntes Risiko. Deshalb muss jedes einzelne Exemplar mit einer aktuellen DNG-Testdatei geprüft werden.
Die bildbestimmende Technik entspricht weitgehend der M9. Die M9-P bietet vor allem Saphirglas und ein diskreteres Design. Das CCD-Risiko bleibt bestehen.
Am zuverlässigsten durch eine Leica-Rechnung oder einen Servicebeleg mit passender Seriennummer. Eine behauptete Sensor-ID oder Verkäuferangabe reicht nicht aus.
Für viele Ausdrucke, Reportagen, Reisen und Webanwendungen ja. Die Qualität hängt stärker von Fokus, Objektiv, Belichtung und Bearbeitung ab als von der reinen Pixelzahl. Große Ausschnitte bieten aber weniger Reserve als aktuelle 40- oder 60-MP-Kameras.
Die M9 besitzt eine charakteristische Bildverarbeitung und kann bei niedriger ISO sehr ansprechende Dateien liefern. Der Look entsteht jedoch nicht nur durch CCD-Technik und lässt sich nicht unabhängig von Objektiv, Profil, Belichtung und RAW-Entwicklung beurteilen.
Quellenstand: 01.08.2026. Maßgeblich für Reparaturfähigkeit und Service ist die aktuelle Leica-Auskunft. Firmwaredateien, Ersatzteile, länderspezifische Inzahlungnahmebedingungen und unabhängige Reparaturangebote können sich ändern.
| Version | Datum | Änderung |
|---|---|---|
| 1.3 | 01.08.2026 | Aktualitäts- und Gebrauchtkauf-Ampel ergänzt, aktuelle Leica-Servicegrenze erneut geprüft, Inzahlungnahme regional eingeordnet, ISO-, Firmware- und Servicewarnungen ausgezeichnet sowie vorläufiges KI-Kamerabild durch technische CCD-Prüfgrafik ersetzt |
| 1.2 | 31.07.2026 | Komprimiertes Titelbild mit Vorder- und Rückansicht der Leica M9 eingebunden und transparent als vorläufige KI-generierte Symbolaufnahme gekennzeichnet |
| 1.1 | 31.07.2026 | Veralteten Verweis durch den gültigen Pfad der Objektivcodierungsseite FW-OBJ-LEI-M-01 ersetzt |
| 1.0 | 28.07.2026 | Öffentliche SEO-Modellseite zur Leica M9 mit Geschichte, technischen Daten, Kodak-CCD, Basis-ISO, Messsucher, DNG-Workflow, M9-Familie, Sensorkorrosion, aktueller Leica-Servicegrenze, Gebrauchtkauf, Vergleich und FAQ erstellt |