Das Voigtländer Nokton 40 mm F1,2 Aspherical II VM ist ein außergewöhnlich lichtstarkes, manuell fokussiertes Objektiv mit Leica-M-Bajonett. Seine Brennweite liegt zwischen den klassischen Reportagebrennweiten 35 und 50 mm. Die hohe Lichtstärke ermöglicht Aufnahmen bei wenig Licht und eine für ein 40-mm-Objektiv deutliche Freistellung. Gleichzeitig verlangt das Nokton bei offener Blende eine genaue Fokussierung und einen bewussten Umgang mit Vignettierung, Farblängsfehlern und der fehlenden 40-mm-Leuchtrahmenanzeige vieler Leica-M-Kameras.
Diese Seite verbindet aktuelle Herstellerdaten zur zweiten Version mit veröffentlichten Praxistests und einer geschützten, intern ausgewerteten Leica-M-Testquelle zur ersten Version. Da der optische Aufbau laut Voigtländer unverändert blieb, sind ältere optische Beobachtungen weiterhin relevant. Gehäuse, Gewicht, Zubehör und die konkrete Kamera-Sensor-Kombination müssen jedoch getrennt betrachtet werden.
Kurzfazit: Das Nokton 40 mm F1,2 II VM ist kein neutraler Alleskönner, sondern ein kompaktes Charakterobjektiv. Es überzeugt durch hohe Lichtstärke, eine vielseitige Normalbrennweite und eine zunehmend sehr gute Leistung beim Abblenden. Bei F1,2 stehen Bildwirkung und Available-Light-Fähigkeit vor perfekter technischer Korrektur.
| Dokumenteninformation | Angabe |
|---|---|
| Dokument-ID | FW-OBJ-VOI-03 |
| Titel | Voigtländer Nokton 40 mm F1,2 Aspherical II VM |
| Bereich | Ausrüstung / Objektive / Voigtländer |
| Version | 1.1 |
| Stand | 29.07.2026 |
| Status | Öffentlich / redaktionell geprüft |
| Wiki.js-Pfad | /Fotografen-Wiki/Ausruestung/Objektive/Voigtlaender/FW-OBJ-VOI-03_Voigtlaender_Nokton_40mm_F1 |
| Fokus-Keyword | Voigtländer Nokton 40 mm F1,2 |
| Prüfbasis | Herstellerdaten, öffentliche Praxistests und geschützte interne Testauswertung |
| Merkmal | Voigtländer Nokton 40 mm F1,2 Aspherical II VM |
|---|---|
| Anschluss | VM-Bajonett, kompatibel mit Leica M |
| Bildformat | Kleinbild / Vollformat |
| Brennweite | 40 mm |
| Lichtstärke | F1,2 |
| Kleinste Blende | F22 |
| Optischer Aufbau | 8 Linsen in 6 Gruppen |
| Asphärische Elemente | 2 doppelseitig asphärische Linsen, insgesamt 4 asphärische Flächen |
| Bildwinkel | 54,7° |
| Blendenlamellen | 10 |
| Naheinstellgrenze | 0,5 m |
| Messsucherkopplung | bis 0,7 m, abhängig von der Kamera |
| Filtergewinde | 52 mm |
| Durchmesser | 61,8 mm |
| Länge | 44,7 mm |
| Gewicht | 267 g |
| Fokussierung | manuell |
| Elektronische Kontakte | nein |
| Gegenlichtblenden | LH-14 und LH-15, optional |
| Fertigung | Japan |
Die Angaben beziehen sich auf die zweite Version. Der deutsche Hersteller-Shop nannte am Prüftag einen Preis von 999 Euro. Preise und Lieferbarkeit sind Momentaufnahmen und sollten vor dem Kauf neu geprüft werden.
Die 2025 vorgestellte zweite Version ist keine optische Neurechnung. Laut Voigtländer blieben Linsenanordnung und optische Eigenschaften unverändert. Die wichtigsten Änderungen betreffen das Gehäuse:
| Merkmal | Nokton 40 mm F1,2 VM, Version I | Nokton 40 mm F1,2 II VM |
|---|---|---|
| Optischer Aufbau | 8 Linsen in 6 Gruppen | 8 Linsen in 6 Gruppen |
| Maximale Blende | F1,2 | F1,2 |
| Gewicht | ca. 315 g | 267 g |
| Filterring | silberfarben | schwarz |
| Gegenlichtblende | LH-8 | LH-14 oder LH-15 |
| Einführung | ältere Ausführung | Juni 2025 |
Die zweite Version spart damit rund 48 g. Das ist an einer Leica M spürbar, ohne den grundsätzlichen Charakter des Objektivs zu verändern. Beim Gebrauchtkauf sollte die Version anhand von Gehäusegestaltung, Gewicht und Gegenlichtblende eindeutig bestimmt werden. Die alte LH-8 ist nach Herstellerangabe nicht für die zweite Version vorgesehen.
40 mm liegen sehr nah an einer natürlichen Normalperspektive und bilden einen praktischen Mittelweg:
Die Brennweite wirkt häufig unaufdringlich: Sie zwingt weder zur ausgeprägten Weitwinkelkomposition noch zur größeren Distanz eines klassischen 50-mm-Objektivs. Wer regelmäßig zwischen 35 und 50 mm wechselt, kann mit 40 mm eine überraschend universelle Lösung finden.
Der Nachteil an vielen Leica-M-Kameras ist nicht die Brennweite selbst, sondern die Bildfeldanzeige.
Die meisten Leica-M-Kameras besitzen keinen eigenen 40-mm-Leuchtrahmen. Das Nokton aktiviert je nach mechanischer Ausführung und Kamera üblicherweise ein vorhandenes Rahmenpaar, das den tatsächlichen Bildwinkel nicht exakt abbildet. Das erschwert eine präzise Komposition.
Mit einem vorhandenen Leuchtrahmen arbeiten:
Den 35-mm-Rahmen etwas enger oder den 50-mm-Rahmen großzügiger interpretieren. Welche Methode besser funktioniert, hängt von Kamera, Entfernung und persönlicher Arbeitsweise ab.
Bildausschnitt erlernen:
Mit wiederkehrenden Motiven Testaufnahmen aus mehreren Entfernungen erstellen und Suchereindruck sowie fertiges Bild vergleichen.
Live View oder elektronischen Sucher verwenden:
An kompatiblen digitalen M-Kameras zeigt Live View den tatsächlichen Bildausschnitt. Dies ist besonders bei 0,5 bis 0,7 m, bei F1,2 und bei statischen Motiven die präziseste Arbeitsweise.
Externer 40-mm-Sucher:
Ein Aufstecksucher kann die Bildfeldbeurteilung erleichtern. Im Nahbereich bleibt jedoch die Parallaxe zwischen Sucher und Objektivachse zu berücksichtigen.
Praxisurteil: Für spontane Reportage ist das Schätzen des 40-mm-Bildfelds nach kurzer Eingewöhnung möglich. Für Architektur, präzise Randgestaltung und Nahaufnahmen ist Live View deutlich zuverlässiger.
Die sehr geringe Schärfentiefe ist gleichzeitig Stärke und Herausforderung. Schon kleine Abweichungen durch Messsuchertoleranzen, Bewegung des Fotografen oder Bewegung des Motivs können die Schärfeebene verschieben.
Der Entfernungsmesser ist nur bis ungefähr 0,7 m gekoppelt. Die mechanische Fokussierung reicht zwar bis 0,5 m, dieser Bereich lässt sich an einer klassischen Messsucherkamera aber nur mit Live View, elektronischem Sucher oder einer anderen geeigneten Fokussierhilfe präzise nutzen.
Die veröffentlichten Tests zeichnen ein konsistentes Grundbild, unterscheiden sich aber in einzelnen Details:
| Eigenschaft | Praxisbewertung |
|---|---|
| Bildmitte bei F1,2 | bereits brauchbar bis gut, mit sichtbarer Offenblendcharakteristik |
| Bildecken bei F1,2 | deutlich schwächer als die Mitte; sensor- und fokusabhängig |
| F2 | klarer Gewinn bei Kontrast und nutzbarer Schärfe |
| F2,8 bis F4 | deutlich ausgeglichener; sehr guter allgemeiner Arbeitsbereich |
| F5,6 bis F8 | hohe Gleichmäßigkeit für Landschaft und Architektur |
| Vignettierung | bei F1,2 stark sichtbar |
| Farblängsfehler | offen deutlich möglich; beim Abblenden abnehmend |
| Verzeichnung | gering bis moderat, leicht kissenförmig berichtet |
| Bokeh | meist weich und charaktervoll, in manchen Situationen strukturierter |
| Gegenlicht | insgesamt ordentlich bis gut; Motiv und Lichtquelle bleiben entscheidend |
Das Objektiv sollte daher nicht allein nach einer Schärfetabelle beurteilt werden. Seine besondere Stärke liegt in der Kombination aus 40-mm-Bildwinkel, F1,2 und kompakter VM-Bauweise.
Bei F1,2 ist das Nokton für folgende Situationen interessant:
Die Offenblende erzeugt keine klinisch neutrale Abbildung. Tests berichten über eine starke Randabdunklung, Farbsäume an harten Kontrastkanten und weichere Ecken. Gerade diese Mischung kann jedoch eine räumliche, konzentrierte Bildwirkung unterstützen.
Für Motive, die bis in die Ecken gleichmäßig scharf sein müssen, ist F1,2 nicht die erste Wahl. Hier empfiehlt sich je nach Entfernung mindestens F4, häufig F5,6 oder F8.
Bei der Bewertung der Randschärfe muss zwischen tatsächlicher optischer Schwäche und Feldwölbung unterschieden werden. Bei einem gewölbten Schärfefeld kann ein auf die Bildmitte fokussierter Testaufbau die Ecken schlechter erscheinen lassen, obwohl sie auf einer leicht anderen Entfernung scharf würden.
Ein ausführlicher Test der optisch verwandten E-Mount-Ausführung beschreibt eine erkennbare Feldwölbung und empfiehlt für beste Gleichmäßigkeit eine sorgfältige Fokuswahl. Dieselbe Quelle beobachtete außerdem eine Fokusverschiebung beim Abblenden. Die intern ausgewertete Leica-M-Quelle fand an einer M Monochrom Typ 246 dagegen keine auffällige Fokusverschiebung.
Empfehlung: Fokusverschiebung nicht pauschal ausschließen oder behaupten. Das eigene Objektiv an der eigenen Kamera mit einem räumlich gestaffelten Motiv testen. Bei kritischen Aufnahmen mit Live View möglichst bei der tatsächlich verwendeten Blende fokussieren.
Starke Vignettierung bei F1,2 gehört zu den wiederkehrenden Testergebnissen. Sie kann:
Eine ältere Leica-Digital-Praxisquelle beobachtete zusätzlich eine leichte cyanfarbene Verschiebung in Randbereichen. Ein manuell gewähltes Leica-Objektivprofil konnte die Wirkung teilweise reduzieren, korrigierte sie aber nicht vollkommen symmetrisch. Dieses Ergebnis stammt aus einem älteren Kamera- und Firmwarestand und darf nicht unverändert auf jede aktuelle Leica M übertragen werden.
Eine falsche manuelle Objektivcodierung kann neue Korrekturfehler erzeugen. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein Profil technisch auswählbar ist, sondern ob es an der konkreten Kamera sichtbar besser funktioniert.
Öffentliche Tests berichten bei F1,2 über deutliche Farblängsfehler beziehungsweise magenta- und grünfarbene Säume vor und hinter der Schärfeebene. Sie treten besonders auf bei:
Abblenden reduziert diese Fehler. Um F2 wird die Situation besser; um F2,8 sind die Fehler deutlich weniger dominant, können in kritischen Motiven aber noch sichtbar sein.
Für Nachtlandschaften und Astrofotografie ist außerdem Koma relevant. Ein ergänzender optischer Test beschreibt bei F1,2 deutlich verformte Lichtpunkte in den Ecken, eine Verbesserung ab ungefähr F1,7 und eine sehr gute Korrektur um F2,8. Da dieses Ergebnis an einer anderen Bajonettversion entstand, ist es ein Hinweis und keine Garantie für jede Leica-M-Kombination.
Die Freistellung ist für 40 mm außergewöhnlich ausgeprägt. Das Bokeh wird in vielen Aufnahmen als weich und angenehm beschrieben. Dennoch hängt die Wirkung stark von Motivabstand und Hintergrund ab:
Die zehn geraden Blendenlamellen formen abgeblendet erkennbare Vielecke. Punktförmige Lichtquellen können markante Blendensterne erzeugen. Wer kreisrunde Unschärfescheiben über mehrere Blendenstufen erwartet, sollte eigene Testbilder bei F1,2, F2 und F2,8 prüfen.
Die geschützte Leica-Praxisauswertung beschreibt eine insgesamt gute Widerstandsfähigkeit gegen Streulicht und einen vergleichsweise hohen Kontrast. Trotzdem kann die sehr große Frontöffnung bei seitlichem oder frontalem Licht Reflexe sichtbar machen.
Empfohlen werden:
Die Verzeichnung wird als leicht kissenförmig beschrieben. Für Reportage und Porträt ist sie meist wenig auffällig. Bei Architektur, Horizontlinien und Reproduktionen sollte sie geprüft und gegebenenfalls moderat korrigiert werden.
Die M10-Generation ist eine natürliche Kombination für das kompakte VM-Objektiv. Bei der M10-R zeigt der hochauflösende Sensor Randfehler und Fokusabweichungen deutlicher als ältere 24-Megapixel-Kameras. Live View ist deshalb bei F1,2 und im Nahbereich besonders hilfreich.
Die 60-Megapixel-Auflösung stellt hohe Anforderungen an Fokussierung und Aufnahmetechnik. Das bedeutet nicht, dass das Objektiv ungeeignet wäre. Vielmehr werden Feldwölbung, Verwacklung und minimale Fokusabweichungen in der 100-Prozent-Ansicht offensichtlicher. Für Reportage zählt die Bildwirkung stärker als eine perfekte Pixelecke.
Monochromsensoren zeigen keine Farbsäume als Farbe, aber die zugrunde liegende chromatische Fokusabweichung kann sich weiterhin als geringere Kantenschärfe oder Leuchthof auswirken. Die hohe Detailleistung einer M11 Monochrom macht exaktes Fokussieren besonders wichtig. Gleichzeitig harmonieren die starke Offenblendwirkung und die Randabdunklung gut mit einer bewusst kontrastreichen Schwarzweißgestaltung.
Das Nokton besitzt keine Leica-6-Bit-Codierung. Bei manueller Objektivauswahl sollte ein Profil nur verwendet werden, wenn Vergleichsaufnahmen einen tatsächlichen Vorteil zeigen. Ein unpassendes Profil kann Vignettierung oder Randhelligkeit ungleichmäßig korrigieren.
Mit einem geeigneten M-auf-L-Adapter lässt sich das Nokton an Leica-SL-Kameras verwenden. Vorteile sind:
Die geschützte Auswertung beschreibt an einer Leica SL weichere Ecken bei Offenblende und eine sehr gute Gesamtleistung um F4. Moderne hochauflösende SL-Sensoren können Fehler stärker sichtbar machen, erleichtern aber gleichzeitig die genaue Fokussierung.
Ein hochwertiger Adapter mit korrektem Auflagemaß ist wichtig. Bereits kleine Toleranzen können die Unendlichstellung oder die Lage der Schärfeebene beeinflussen.
An analogen M-Kameras ist das Nokton für Available Light und stimmungsvolle Reportage besonders interessant. Die fehlende 40-mm-Rahmenlinie bleibt jedoch bestehen. Film kann Randfarbstiche digitaler Sensoren vermeiden, zeigt aber weiterhin:
Für Schwarzweißfilm können klassische Kombinationen wie Kodak TRI-X 400 oder Ilford HP5 Plus gut zur charaktervollen Offenblendwirkung passen. Die Belichtung sollte nicht allein wegen der nominellen Lichtstärke knapp gewählt werden: Unterbelichtete Schatten lassen sich im Negativ nur begrenzt retten.
| Motiv | Startwert | Begründung |
|---|---|---|
| Nacht und Available Light | F1,2–F2 | maximale Lichtstärke und starke Freistellung |
| Umgebungsporträt | F1,2–F2,8 | Motivtrennung bei noch erkennbarem Umfeld |
| Street und Reportage | F2,8–F5,6 | bessere Trefferquote und mehr Schärfentiefe |
| Reise und Alltag | F4–F8 | ausgewogene Leistung über das Bildfeld |
| Landschaft | F5,6–F8 | gute Gleichmäßigkeit; Beugung und Fokuslage beachten |
| Architektur | F5,6–F8 | Randschärfe und Verzeichnung prüfen |
| Nahbereich mit Live View | F1,2–F4 | Wirkung nach gewünschter Schärfentiefe wählen |
| Nachtlandschaft mit Punktlichtern | etwa F2,8 | bessere Komakorrektur als bei Offenblende |
Dies sind Startwerte, keine starren Vorgaben. Aufnahmeentfernung, Sensorauflösung, Motivbewegung und gewünschte Bildsprache sind entscheidend.
| Objektivtyp | Vorteil gegenüber dem Nokton 40 mm F1,2 | Vorteil des Nokton |
|---|---|---|
| kompaktes 35 mm F2 oder F2,8 | passender 35-mm-Sucherrahmen, kleiner, oft technisch ruhiger | höhere Lichtstärke und etwas natürlichere Perspektive |
| 35 mm F1,4 | häufig besser in etablierte M-Sucherarbeit integriert | 40-mm-Bildwinkel kann universeller wirken |
| 50 mm F1,4 | klarer 50-mm-Sucherrahmen, stärkere klassische Porträtwirkung | weiter, flexibler für enge Räume und Reportage |
| 40 mm F2 | kleiner, leichter und einfacher zu fokussieren | eineinhalb Blendenstufen lichtstärker |
| Autofokusobjektiv am L-Mount | schnellere Treffer bei Bewegung | kompakte mechanische Bedienung und VM-Charakter |
Die Kaufentscheidung sollte deshalb nicht nur über Schärfe oder Preis erfolgen. Die zentrale Frage lautet: Wird die Kombination aus 40 mm, F1,2 und manueller VM-Bedienung tatsächlich genutzt?
Vor dem Kauf oder innerhalb der Rückgabefrist empfiehlt sich ein reproduzierbarer Test:
Der Test sollte praxisnahe Entfernungen enthalten. Eine flache Testtafel allein erkennt Feldwölbung, Sucherrahmenprobleme und Motivwirkung nur unzureichend.
In der Bildmitte ist es bereits offen gut nutzbar. Für eine gleichmäßig hohe Schärfe über das gesamte Bildfeld sollte abgeblendet und sorgfältig fokussiert werden. Ab ungefähr F2,8 bis F4 wird die Leistung deutlich ausgeglichener.
Mechanisch ist das VM-Bajonett grundsätzlich Leica-M-kompatibel. Sucherrahmen, Messsucherkopplung, Live-View-Fähigkeit und Sensoreigenschaften unterscheiden sich jedoch je nach Kameramodell. Vor dem Kauf sollte die konkrete Kombination geprüft werden.
Die meisten Leica-M-Modelle besitzen keinen eigenen 40-mm-Rahmen. Der tatsächliche Bildausschnitt muss geschätzt, mit einem externen Sucher beurteilt oder über Live View angezeigt werden.
Nein. Das Objektiv fokussiert mechanisch bis 0,5 m, die Messsucherkopplung endet laut Hersteller abhängig von der Kamera ungefähr bei 0,7 m. Für kürzere Distanzen ist Live View oder ein elektronischer Sucher erforderlich.
Laut Hersteller ist der optische Aufbau unverändert. Version II ist vor allem leichter und äußerlich überarbeitet. Unterschiede einzelner Aufnahmen können von Kamera, Fokus, Exemplar oder Nachbearbeitung stammen.
Ja, wenn exakt fokussiert wird und die charakteristische Offenblendwirkung gewünscht ist. Die hohe Sensorauflösung zeigt kleine Fokusabweichungen und Randschwächen sehr deutlich. Live View ist für kritische Aufnahmen hilfreich.
Die Analyse von Phillip Reeve betrifft nicht die VM-Gehäuseausführung. Sie wird deshalb ausschließlich als ergänzende Einordnung des verwandten optischen Konzepts verwendet. Ergebnisse zu Fokus, Rändern und Sensorverhalten sind nicht ohne Weiteres auf eine Leica M übertragbar.
Zusätzlich wurde eine vom Wiki-Eigentümer bereitgestellte, urheberrechtlich geschützte 14-seitige Fachquelle aus dem Jahr 2018 intern ausgewertet. Ihre Erkenntnisse wurden eigenständig zusammengefasst und mit öffentlichen Quellen abgeglichen. Bilder und längere Textpassagen der Quelle sind nicht Bestandteil dieser öffentlichen Seite.
Transparenz: Herstellerdaten beschreiben Konstruktion und Spezifikation. Testurteile bleiben abhängig von Kamera, Exemplar, Fokusmethode, Motiv und persönlicher Bildästhetik. Widersprüchliche Beobachtungen sind auf dieser Seite deshalb ausdrücklich benannt.
| Version | Datum | Änderung |
|---|---|---|
| 1.0 | 29.07.2026 | SEO-taugliche Detailseite mit Herstellerdaten, Testvergleich, Leica-M-Praxis, Kaufberatung und Quellen erstellt |
| 1.1 | 29.07.2026 | Wiki.js-Pfad an den tatsächlich verwendeten Slug FW-OBJ-VOI-03_Voigtlaender_Nokton_40mm_F1 angepasst und interne Links korrigiert. |